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Alles verloren - kein Sinn mehr im Leben

Michi429
Zitat von Greta:
Hallo @Michi429, Damit sind wir wieder am Anfang Was spricht denn dagegen, dich an deinen Hausarzt zu wenden? Und was spricht dagegen, dir ...

Der Amtsarzt erhält, wenn er möchte, Einblick in die Krankenakte.
Den Kredit zusammenfassen funktioniert nicht mehr. Durch die vielen Krediterhöhungen die immer wieder zustande kamen, ist schlicht keine Bonität mehr vorhanden..

17.01.2023 11:44 • #16


Greta
Okay, dann scheidet der Hausarzt erstmal aus.

Was spricht gegen eine Beratungsstelle bei Caritas, AWO etc.?

Und was die Kredite angeht... hast du das denn schon versucht?
Nachfragen kostet ja erstmal nix

Folgende Infos hast du vielleicht schon:
https://www.wegweiser-duales-studium.de.../#wohngeld

17.01.2023 12:05 • x 1 #17


A


Hallo Michi429,

Alles verloren - kein Sinn mehr im Leben

x 3#3


B
Ich sehe nicht wie dein Plan gut für dich ausgehen soll, wenn es keine äußeren Faktoren gibt, die dir im Wege stehen. Sondern einzig und allein du selbst. Und wenn du bei dir selbst nicht ansetzen willst weil duales Studium, weil Bonität, weil wenig/kein Geld... dann tust du exakt das was ich auch tue wenn ich nicht ins Gym will. Ich zähle Dinge auf die dem im Wege stehen, Muskelkater, schlechtes Wetter, keine Lust... Obwohl ich ganz genau weiß dass es nur Gründe sind, keine Hindernisse. Mit einem fatalen Unterschied zu deiner Lage. Wenn meine Ausreden-Liste mal gewinnt, dann... bin ich halt mal nicht ins Gym gegangen. Wenn deine Begründungen dominieren/gewinnen, läufst du stets Gefahr deiner Sucht nachzugeben und alles was du dir im neuen Job aufbaust selbst wieder kaputt zu machen.

Es ist eine trügerische Sicherheit in der du dich wiegst, von wegen du musst das irgendwie alleine schaffen. Der Job nützt dir am Ende auch nichts wenn du das Geld wieder verspielst und (erneut) zahlungsunfähig wirst. Dafür dass du schon seit Schulzeiten von dieser Arbeit/Stelle träumst, gehst du sehr leichtfertig damit um. Ich hoffe dir ist das wenigstens bewusst.

Ich bin durchaus ein Freund davon Menschen auch mal schlechte Entscheidungen treffen zu lassen. Aber was mir persönlich immer wichtig erscheint, dass ihnen bewusst ist warum es unter Umständen eine schlechte Entscheidung ist. Der Denkapparat soll rattern, arbeiten. Wenn das Ergebnis dann weiterhin lautet ich mache genau so weiter wie von mir erdacht. Ich weiß es besser ..okay, schön. Viel Erfolg!

17.01.2023 12:20 • x 1 #18


Schlüsselkind
Zitat von Michi429:
Beruflich stehe ich auch im Niemandsland, fange Ende des Jahres ein duales Studium an mit dessem Gehalt ich nichtmal meine Fixkosten decken kann.


Was Du derzeit brauchst, sind ein regelmäßiges Einkommen und Therapie. Finde, in Deiner Situation kannst Du erstmal nur Prioritäten setzen und schauen, was gerade am wichtigsten ist. Wurde ja bereits beantwortet:

Schulden tilgen: Da würde ich empfehlen, erstmal beruflich eine Arbeit zu tätigen, die Dir jeden Monat Geld einbringt und Du wieder einen regelmäßigen Tagesablauf hast, parallel Verein für Schuldenberatung suchen.

Und gesundheitlich: Therapie als Selbstzahler oder eben dann die Überweisung durch den Hausarzt.

--

Dass man in manchen Berufen keine Therapie machen darf: ohne Worte.

Weiß jetzt nicht, um welchen Beruf es sich handelt, aber will man tatsächlich etwas ausüben, mit diesem Hintergrund als Betroffener?* Vielleicht bist du Dein Leben lang auf Therapie angewiesen, weil es Dich unterstützt, nur ist das mit Deinem Beamtenberuf nicht vereinbar. Möchtest Du das wirklich?

Vielleicht gibt es noch eine andere berufliche Alternative, die deinem Berufswunsch ähnelt. Dass Du einen konkreten Berufswunsch hast: verständlich. Aber da hilft es Dir jetzt doch nur Deine Situation rein praktisch und emotionslos anzugehen.

*Nur eine Frage am Rande. Habe ich im Forum schon öfters gelesen, die Situation stelle ich mir schwer im Beruf vor.

17.01.2023 12:38 • #19


Dys
Zitat von Schlüsselkind:
Dass man in manchen Berufen keine Therapie machen darf: ohne Worte.

Also natürlich dürfen Beamte Therapie machen. Wüsste auch keinen Beruf, wo das verboten ist.

Nur wenn die Eignungsprüfung vor Einstellung oder Verbeamtung bestimmte Erkrankungen ausklammert, ist das was anderes. Ob das zulässig ist, rechtlich oder moralisch, will ich nicht beurteilen. Ohne dem TE zu nahe treten zu wollen, aber das Beamtentum wurde ursprünglich eingeführt um diese Menschen gegenüber anderen besser zu stellen und um Korruption oder Vorteilnahme quasi uninteressant für Diese zu machen. Spielsucht inclusive Schulden wäre da garantiert auch ein Ausschusskriterium, denn es könnte den Süchtigen ja rein hypothetisch anfällig für Korruption machen.

Und falls eine psychische Erkrankung eine Ausübung des Berufs den man inne hat nicht mehr zulassen könnte, ist das auch wieder was anderes.

17.01.2023 18:56 • #20


Schlüsselkind
Zitat von Dys:
Also natürlich dürfen Beamte Therapie machen. Wüsste auch keinen Beruf, wo das verboten ist.

Nur wenn die Eignungsprüfung vor Einstellung oder Verbeamtung bestimmte Erkrankungen ausklammert, ist das was anderes.



Danke für Deine Erklärung @Dys! Befürchte, das habe ich missverstanden.

Daher bitte ich Dich @Michi429, die letzten Abschnitte meines Beitrages zu ignorieren (ist nicht mehr editierbar).

Und wünsche Dir, dass Du für Dich eine gute Lösung finden kannst!

17.01.2023 23:19 • #21

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