Ich sehe nicht wie dein Plan gut für dich ausgehen soll, wenn es keine äußeren Faktoren gibt, die dir im Wege stehen. Sondern einzig und allein du selbst. Und wenn du bei dir selbst nicht ansetzen willst weil duales Studium, weil Bonität, weil wenig/kein Geld... dann tust du exakt das was ich auch tue wenn ich nicht ins Gym will. Ich zähle Dinge auf die dem im Wege stehen, Muskelkater, schlechtes Wetter, keine Lust... Obwohl ich ganz genau weiß dass es nur Gründe sind, keine Hindernisse. Mit einem fatalen Unterschied zu deiner Lage. Wenn meine Ausreden-Liste mal gewinnt, dann... bin ich halt mal nicht ins Gym gegangen. Wenn deine Begründungen dominieren/gewinnen, läufst du stets Gefahr deiner Sucht nachzugeben und alles was du dir im neuen Job aufbaust selbst wieder kaputt zu machen.
Es ist eine trügerische Sicherheit in der du dich wiegst, von wegen du musst das irgendwie alleine schaffen. Der Job nützt dir am Ende auch nichts wenn du das Geld wieder verspielst und (erneut) zahlungsunfähig wirst. Dafür dass du schon seit Schulzeiten von dieser Arbeit/Stelle träumst, gehst du sehr leichtfertig damit um. Ich hoffe dir ist das wenigstens bewusst.
Ich bin durchaus ein Freund davon Menschen auch mal schlechte Entscheidungen treffen zu lassen. Aber was mir persönlich immer wichtig erscheint, dass ihnen bewusst ist warum es unter Umständen eine schlechte Entscheidung ist. Der Denkapparat soll rattern, arbeiten. Wenn das Ergebnis dann weiterhin lautet ich mache genau so weiter wie von mir erdacht. Ich weiß es besser ..okay, schön. Viel Erfolg!
17.01.2023 12:20 •
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