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Alltag mit Partner, Kind und Beruf klappt nicht mehr!

buddl1
Hallo,
eines zeigen alle Antworten,
du solltest dir ein Stopp-Zeichen setzen, bevor du daran zerbrichst.
eine Krankschreibung, könnte der erste Ansatz sein,
aber da bleibt die berechtigte Angst um deinen Arbeitsplatz...
auch wenn du sicher in der Kinderbetreuung sicher schnell wieder einen Anschluss finden würdest,
wäre das für mich nur die 2. Wahl.
Ich befürchte, dass dein Lebensumfeld bereits etwas ahnt, erwartet oder gar befürchtet.
es ist Zeit zu handeln.
was wäre, wenn du um deinen gesamten Urlaub bittet (dir hilft keine geplante Reise, nur die zu dir selbst)
und wenn das zeitnah geht, dann ordne dein Leben, schließ hinter dir ab, was dich belastet,
die Vergangenheit. dazu ist es frei reden, loszulassen, eben mit andern zu teilen um am Ende selber zu verstehen wo man sich selbst sieht und letztlich auch steht.
Dafür gibt es Therapien, ja, wenn man sich dazu öffnen kann und auch verstanden wird. Darauf ergeben für sich auch selbst zu erkennende neue Wege.

Eines möchte ich dir noch mitgeben, dass du so jung schon Mutterpflichten erfüllst, nun zu diesem Ereignis gehörten damals mehr oder weniger zwei. Zu erwarten, dass das eigene Elternhaus den Weg ebnet, unterstützt oder wenigstens akzeptiert, oft nur der Wunsch geblieben ist. Und dennoch bedarf er deine Liebe, deine Aufmerksamkeit und auch deine Achtung bedarf. Er bleibt und ist dein Leben und ihm es besser zu zeigen, als wie man es selbst erfahren musste, ein Ansporn von vielen auch hier.
Sei dir auch sicher, in deinen Beruf, zeigst du nicht nur eine Fassade, nein deas ist ein Teil von dir, ein wichtiger!
Buddl1,

14.02.2023 12:52 • #16


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@Stefan1985 danke für die Worte. Ja, es ist eine Mischung aus allem. Mein Partner ist da wie gesagt nicht immer super verständnisvoll, weil er eben auch sehr auf Leistung getrimmt wurde in seiner Kindheit. Da gab es keinerlei Verständnis für emotionales. Da ich Kommentare zur Zeit kaum aushalte, weil ich sonst fast zusammenbreche, funktioniere ich halt weitestgehend noch. Man merkt es dann an Dingen wie Sauberkeit in der Wohnung oder Flüchtigkeitsfehler. Aber ich denke ihr wisst, was ich meine


@Kasumi auch danke. Ja das stimmt, auf der Arbeit dankt es keiner. Die wollen dann immer mehr und mehr. Bei meiner vorherigen Stelle wurde ich, kurz nach der Ausbildung, direkt zur Kindergruppenleitung, die Gruppe die keiner haben wollte, weil eine Integrationskraft gefehlt hat. In der Gruppe waren 11 Kinder, davon zwei Problemkinder (keine Grenzen, ständig andere gehauen und gebissen usw), ein geistig eingeschränktes Kind und ein Kind mit Autismus plus 2 Kinder unter 3 Jahren. Das war ein Spaß und so nicht rechtens. Ich habe mich dort maßlos überfordert und habe deshalb jetzt Angst vor Verantwortung innerhalb der Arbeit. Sobald ich mehr Verantwortung übernehmen muss, klappt meine Psyche weg. Das ist schon echt heftig und hätte ich niemals von mir selbst gedacht.... Naja. Nun bricht auch noch eine Kollegin weg, weil sie schwanger ist, und das ganze von der Kita vorher wiederholt sich zunehmend, weil das Personal fehlt.
Am liebsten würde ich die Berufsrichtung ändern und mit Tieren arbeiten. Aber das gäbe nur finanzielle Nachteile für mich

14.02.2023 14:34 • x 1 #17

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