
Steffi
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Hallo Du
ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, Mensch und insbesondere Eltern sterben zu sehen. Ich verlor meine im Abstand von 8 Jahren; mein Vater war 64, meine Mutter 69. Beide habe ich beim Sterben begleitet.
Nicht nur deshalb kann ich verstehen, wie es Dir ergangen ist. Du hast mein ganzes Mitgefühl.
Du schreibst, Deine Eltern waren 60 Jahre verheiratet. Das ist eine sehr lange Zeit und verdient heutzutage Bewunderung. Wenn der eine von beiden dann stirbt, ist das für den überlebenden Teil kaum zu verkraften. Ich denke, Deine Mutter hat ihren Lebenswillen spätestens dann endgültig verloren, als sie in ein Pflegeheim gehen musste. Dein einziger Trost mag der sein, bis zuletzt für sie da gewesen zu sein.
Ich habe mir eben mal Deine Website angeschaut. Irgendwie habe ich mich in einigen Deiner Texte wiedergefunden. Insbesondere Deine Beschreibung auf dieser Seite http://www.keksrunde.de/html/depressionen.html erinnert mich ein bisschen an meine eigene Kindheit und Jugend bzw. mein Erleben in diesen ersten Jahren. Auch ich wurde als schwermütig bezeichnet (und war es auch tatsächlich). Eine depressive Erkrankung war damals überhaupt kein Thema.
Die Beschreibung Deiner manischen und depressiven Phasen könnte meine eigene sein. Ich bin - wie Du - manisch depressiv. Dabei empfinde ich die Ruhelosigkeit, Nervosität, innere Anspannung, Schlaflosigkeit als oftmals schlimmer als eine depressive Phase. Was mir - wie auch Dir - fehlt, ist die Mitte. Im Gegensatz zu früher, als ich Monate lang anhaltend depressive oder manische Phasen hatte, wechselt es seit einigen Jahren fast täglich.
Spürst Du schon eine Veränderung nach der Umstellung des Bupropion ?
Übrigens, Du hast sehr schöne Hunde
Ebenso interessant ist Dein beruflicher Werdegang. Es ist bewundernswert, wie Du trotz dieser schweren Erkrankung noch ein Studium absolvieren konntest. Selbst wenn Du es nicht zu Ende bringen konntest, zeugt es von einem großen Willen.
ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, Mensch und insbesondere Eltern sterben zu sehen. Ich verlor meine im Abstand von 8 Jahren; mein Vater war 64, meine Mutter 69. Beide habe ich beim Sterben begleitet.
Nicht nur deshalb kann ich verstehen, wie es Dir ergangen ist. Du hast mein ganzes Mitgefühl.
Du schreibst, Deine Eltern waren 60 Jahre verheiratet. Das ist eine sehr lange Zeit und verdient heutzutage Bewunderung. Wenn der eine von beiden dann stirbt, ist das für den überlebenden Teil kaum zu verkraften. Ich denke, Deine Mutter hat ihren Lebenswillen spätestens dann endgültig verloren, als sie in ein Pflegeheim gehen musste. Dein einziger Trost mag der sein, bis zuletzt für sie da gewesen zu sein.
Ich habe mir eben mal Deine Website angeschaut. Irgendwie habe ich mich in einigen Deiner Texte wiedergefunden. Insbesondere Deine Beschreibung auf dieser Seite http://www.keksrunde.de/html/depressionen.html erinnert mich ein bisschen an meine eigene Kindheit und Jugend bzw. mein Erleben in diesen ersten Jahren. Auch ich wurde als schwermütig bezeichnet (und war es auch tatsächlich). Eine depressive Erkrankung war damals überhaupt kein Thema.
Die Beschreibung Deiner manischen und depressiven Phasen könnte meine eigene sein. Ich bin - wie Du - manisch depressiv. Dabei empfinde ich die Ruhelosigkeit, Nervosität, innere Anspannung, Schlaflosigkeit als oftmals schlimmer als eine depressive Phase. Was mir - wie auch Dir - fehlt, ist die Mitte. Im Gegensatz zu früher, als ich Monate lang anhaltend depressive oder manische Phasen hatte, wechselt es seit einigen Jahren fast täglich.
Spürst Du schon eine Veränderung nach der Umstellung des Bupropion ?
Übrigens, Du hast sehr schöne Hunde
Ebenso interessant ist Dein beruflicher Werdegang. Es ist bewundernswert, wie Du trotz dieser schweren Erkrankung noch ein Studium absolvieren konntest. Selbst wenn Du es nicht zu Ende bringen konntest, zeugt es von einem großen Willen.