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Boring Breakdown - Von der Angst und der Lächerlichkeit

S
Hallo maya60,
na ich weiß nicht ob ich das wirklich komplett nur auf die Jahreszeit und Corona schieben kann. Mit beidem ist man ja schon eine Weile konfrontiert.

Ich habe eher das Gefühl, dass ich durch die vielen Veränderungen/Neuigkeiten schlicht etwas überfordert bin. Ist ja seit September so einiges passiert. Waren viele große Schritte für mich. Vom ersten Gang zum Arzt bis Therapieplatzsuche, Gespräch mit der Freundin. Jetzt das Problem mit der Therapeutin und ihrem Umzug. Ich glaub bei mir ratterts im Moment doch stärker als ich es selbst meinen würde im Hirn. Unterbewusst hauptsächlich. Hinzu der Alltagsstreß. E voila: Überforderung pur.

Hallo sinje,
ohje ich fühle mit dir. Ich hatte auch nur Glück bei meiner Therapeutin, dass sich was ergeben hat. Ich wünsch dir zeitnah das Gleiche. Und ja ich bin auch der Meinung, dass Entschleunigung sehr wichtig ist. Blöd nur wenn man sich nach jedem WE dann doch ärgert dass man nichts geschafft hat...

27.01.2021 15:31 • x 2 #46


maya60
Hallo @Soylent , du siehst und nennst deine Menge an Extra-Stressoren in letzter Zeit ganz ganz klar, finde ich - und genau so ist es, habe ich es auch erlebt zu Zeiten von Depression. Und erst recht, wenn sie Handlungsbereiche betreffen, die dich Überwindung und emotionale Anstrengung kosteten!

Das war und ist gut, sich dem zu stellen, um in der Bearbeitung der Depression psychisch und psychotherapeutisch weiterzukommen, aber das stresst auch enorm und Stress und Depression verstärken sich gegenseitig! Darum gilt es ja auch, weiterzumachen auf dem psychischen Bearbeitungsweg, aber sich dabei auch nicht zu übernehmen.

Ein weiterer Stressor ist aber für Menschen mit Depression wie auch für alle anderen Menschen und besonders die mit Vorerkrankungen, die dunkle Jahreszeit. Nicht umsonst gibt es momentan mehr Krankschreibungen wegen depressiver Probleme, nicht umsonst, ganz abgesehen von Corona, ist die Sterblichkeit alter Menschen Anfang des Jahres stärker, nicht umsonst klagen viele gesunde Menschen über Müdigkeit und Stimmungsverschlechterung.

Mein gesunder Gatte, 50 Jahre alt, erzählte mir eben noch, dass dieser ewige Corona-Lockdown ihm allmählich die Laune verhagelt, obwohl er ihn richtig findet, ihm tierisch auf den Wecker geht im Sinne von Und täglich grüsst das Murmeltier, ihn sauer macht, auch wenn er ihn zehnmal einsieht und befürwortet.
Und auch ewig dieses Pandemie-Thema, all die Bedrohungen und Langzeitthemen darum, es gibt wohl niemanden, dem das nach 1 Jahre nicht an den Nerven zehrt! Viele Gesunde, sogar Kinder, werden davon sogar depressiv. Also, es ist ein Riesenstressor, auch wenn er im Hintergrund des Alltags mitläuft - es ist nicht psychisch einfach wegzustecken als Nichts. Das meinte ich. Denn:

Wenn aber mit einer Depression eh eine Nervenkrankheit da ist, ist da keine Toleranz, die das mal eben wegsteckt, sondern das wird alles noch oben draufgepackt an Stressoren, die ständig im Hintergrund mitlaufen.

Ich z.B. mit chronischer Depression, obwohl ich sicherlich zu denen gehöre, die das Thema Corona im Hintergrund halten können, musste dennoch mit unserem Sohn, dem das nicht so gelingt, drüber reden immer und beruhigen und schon brauche ich eine höhere Dosierung meines A.Ds.
Meine Psychotherapie fiel jetzt länger aus und schon schaukelt meine Deprianfälligkeit trotzdem ziemlich.

So meinte ich das.

Liebe Grüße! maya

27.01.2021 17:07 • x 2 #47


A


Hallo Soylent,

Boring Breakdown - Von der Angst und der Lächerlichkeit

x 3#3


S
@maya60
Das alles wollte ich auch nie in Frage stellen, du hast Recht, ganz klar. Und das spielt alles auch mit rein, keine Frage.
Ich wollte nur klar stellen, dass meine Gefühlslage momentan nochmal stark abweichend zu sonst ist und für mich der klare Hauptgrund in den zuletzt erlebten Dingen liegt.

Zitat von maya60:
Darum gilt es ja auch, weiterzumachen auf dem psychischen Bearbeitungsweg, aber sich dabei auch nicht zu übernehmen.


Das ist mein Motivationsspruch des Tages für heute auch wenn Motivation wirklich, WIRKLICH schwer fällt momentan und das Übernehmen leider so schwer abzuschätzen ist. Wie viel geht noch? Wann muss gut sein? Wann kann ich sagen für heute reicht's ohne schlechtes Gewissen?
Danke für deine Zeit beim Verfassen.

27.01.2021 17:22 • x 2 #48


maya60
Zitat von Soylent:
Darum gilt es ja auch, weiterzumachen auf dem psychischen Bearbeitungsweg, aber sich dabei auch nicht zu übernehmen.[

Das ist mein Motivationsspruch des Tages für heute . . .


Hallo Soylent, das ist und bleibt mein zentraler Merkspruch für Alltags und wohl auch für viele Depressionsanfällige und auch Ex-Depressiven, um nicht wieder in toxische Stressmuster hineinzugeraten! Denn was wir da mitunter als Prägungen und Glaubenssätze als BürgerInnen einer Leistungsgesellschaft unbewusst mit uns schleppen, ist die reinste Selbstsabotage.
Das zeigt sich dann mit der Zeit während der Psychotherapie.


Zitat von Soylent:
auch wenn Motivation wirklich, WIRKLICH schwer fällt momentan. . .


Mit der Zeit kriegt man auch heraus, was einfach gar nichts mit mangelnder Motivation, sondern einfach mit abgrundtiefer Erschöpfung zu tun hat. Oder was nur ein zeitweiliges Symptom der Depression ist und mit der Depression dann heilt. Oder was man eigentlich gar nicht will.


Zitat von Soylent:
. . . und das Übernehmen leider so schwer abzuschätzen ist. Wie viel geht noch? Wann muss gut sein? Wann kann ich sagen für heute reicht's ohne schlechtes Gewissen?


Genau, das ist und bleibt eine der wichtigsten Alltagsfragen und da wirst du dich immer besser in der Psychotherapie kennen lernen, aber dich auch immer wieder - wie ich - dabei erwischen, in alte krankmachende Gewohnheitsgleise zu fallen.

Denn da ist ja die Sache des Verstehens, was krank machte und dann noch die Sache, es anders zu machen und das eine ersetzt das andere nicht.

Aber es geht immer voran und bei dir ja sowieso auch!

Liebe Grüße! maya

27.01.2021 17:47 • x 2 #49


S
Gestern Abend war ich platt vom Tag, was meiner Freundin auffiel und die mich dann diesbezüglich ansprach ob alles gut wäre bei mir.

Ermutigt auch durch das Verständnis und den guten Austausch hier im Forum erzählte ich ihr, dass momentan noch mehr der Wurm drin ist bei mir. Und ich zählte all die kleinen und Großen Faktoren auf die mich gerade plätten.

Leider verstand sie es nicht so Recht und versuchte mir Lösungen zu präsentieren für viele der kleinen Dinge. Kleinigkeiten im Alltag, die sich halt auch summieren aber eben nur Randaspekte sind. Was ja lieb gemeint war, aber ich glaube sie hat die emotionale Belastung der ich momentan ausgesetzt bin nicht so ganz verstanden...
Ich glaube ich verstehe langsam, wieso meine Freundin sich auf Fachseiten dazu informieren sollte wie du es Mal vorgeschlagen hast liebe @maya60.

Jedenfalls fiel mir hierbei noch auf, das auch wenn ich versuche mich im Gespräch zu öffnen, ich nie alles preisgebe. Das passiert ganz automatisch und auch das bisschen das ich erzähle löst ein extremes Unbehagen aus. Ganz anders als bei der Therapeutin, die ja eine Fremde ist.

Ich glaube da steckt der Wunsch dahinter stark und der Fels in der Brandung für den Partner sein zu wollen. Als auch nicht als Versager oder Faulpelz gesehen zu werden weil man von dem bisschen Alltag schon überfordert ist....ja der Gedanke macht mich fertig momentan. Und was passiert? Reflexartig nimmt mein liebes Hirn sich vor all die Kleinigkeiten doch ganz schnell und gehetzt zu erledigen um damit ein Zeichen zu setzen: Ich schaff das schon, ich bin stark!

Was natürlich zu mehr Stre, Versagen und Angst führt. Das ist ein richtiger Versagenstrudel!
Ich kann nur hoffen, dass die Therapie dann bei mir anschlägt..

Gruß,

Euer In sich gekehrter Soylent

28.01.2021 09:56 • x 3 #50


R
Lieber Soylent,
ich kenne das auch so gut von mir selbst, dass ich mir nicht eingestehen wollte dass dies oder das zu viel ist für mich und war danach immer total fertig und gestresst und hab mich über mich selbst geärgert, dass ich wieder so blöd war und auf diese Stimme von früher gehört hab.
Es ist ein Prozess und ich musste es lernen auf mein empfinden zu hören, also auf die Signale von meinem Körper zu hören die er mir gibt. Viele Jahrzehnte wusste ich das gar nicht und hätte damit auch gar nichts anfangen können, auf meinen Körper zu hören, aber die letzten Jahre ist es immer besser geworden und das wird auch bei dir so sein lieber Soylent, hab geduld mit dir und die Psychotherapie wird dir dabei auch eine große Hilfe sein.
Alles Gute für dich, Robbe

28.01.2021 11:06 • x 2 #51


Z
Hallo,


ich finde Bücher über unser Problem zu lesen ist eine sehr gute Sache mir selbsr hat das enorm geholfen.
Allerdings ist gute Literatur recht teuer, ich besorge mir meine Literautur immer bei medimops das ist ein
Online Handler der gebrauchte gut erhaltene Bücher zu sehr attraktiven preisen anbietet.

https://www.medimops.de/

wenn Du magst surf doch mal rein.

meine Lieblingsbücher sind

Pessimisten küsst man nicht
Sorge Dich nicht lebe

msG

Uwe

28.01.2021 23:00 • x 2 #52


S
So. Angekommen in einer weiteren Phase. Ich nenne sie: Sinnlosigkeit des Seins.

Zu den geschilderten Belastungen ist noch mehr Streß dazu gekommen und Geldsorgen. Auch Probleme mit der Arbeitsstelle. Ich werde wohl schneller als gedacht den Betrieb wechseln müssen.

Und etwas schwebt über alldem Ankämpfen und Aufbäumen, alltäglichen sch. und der introspektiven Destruktivität. Immer wieder so ein Gedanke. Wie ein kleiner Holzsplitter den man sich eingefangen hat und der zu klein ist um ihn zu entfernen. Eigentlich tut er nicht immer weh. Aber immer wieder, mehrmals am Tag piekst er heftig zu. Und auch wenn man es besser weiß. Auch wenn man die Durchhalteparolen verinnerlicht hat. Auch wenn da Menschen sind, wichtige Menschen für die sich alles Leid der Welt lohnt.
Dennoch sagt dieser Splitter mehrmals am Tag:
WOZU? Welche Zukunft?
Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
Wenn ich an nur 10 weitere Jahre denke dann krieg ich Schweißausbrüche und Panik. Die Angst vor der Angst. Vor weiteren Jahren in so einem Zustand des nervlichen und seelischen Vegetierens.
Konfusion war irgendwie ein kleineres Problem.

Gruß
Euer sinnloser Soylent

09.02.2021 22:57 • x 3 #53


maya60
Hallo @Soylent , nimmst du eigentlich schon Medikamente gegen deine Depressionen? Ohne Fachfrau zu sein, nur nach eigenen Depressionserfahrungen, denke ich, falls du keine nimmst, wäre ein Besuch beim Facharzt richtig und wichtig. Falls du schon etwas einnimmst, würde ich die Dosierung anpassen lassen. Mir scheint, du quälst dich zuviel.

Dazu kommt noch, lies mal hier im Forum rum, dass Januar/Februar wirklich die klassischen Monate sind, wo es Leuten, die eh schon depressiv sind, noch extra aufs Gemüt schlägt und wo auch alte Angehörige ganz ohne Corona schon einfach oft neue oder verschlimmerte Gesundheitsprobleme haben.
Mit diesem Argument habe ich dich ja schon letztes Mal genervt, aber es ist wirklich was dran. Mit dem Frühling wird vieles wieder einfacher.

Trotzdem gehe bitte zum Facharzt.

Liebe Grüße! maya

10.02.2021 01:25 • x 2 #54


R
Lieber @soylent,
mir ging es genauso wie dir. Mir kamen auch immer und immer wieder diese Fragen. Aber ich möchte dir sagen, dass sie meistens zu einer Depression dazu gehören. Man weiss und sieht keinen Ausweg und so wie du es beschrieben hast kommt immer noch mehr dazu.
Ich finde den Gedanken von @maya60 auch gut zu einem Facharzt zu gehen und Medikamnete oder ein Medikament zu nehmen.
Ich hab am Anfang auch nur Johanniskraut hoch konzentriert genommen, aber es hat überhaupt nichts geholfen.
Du hast schon so viel erreicht und es wird nicht so bleiben wie es jetzt ist. Bitte gib nicht auf, das Kämpfen lohnt sich.
LG, Robbe

10.02.2021 12:02 • x 2 #55


S
Hallo ihr zwei,

nein ich nehme keine Medikamente und will das auch erstmal nicht. Ich bin in Therapie und hoffe, dass sich dadurch schon einiges ändert. Wenn sich nichts tut, dann werde ich das definitv erwägen. Man wird sehen. Und Aufgeben werde ich nicht, keine Sorge. Ich wollte vor allem diesen von mir erwähnten Splitter zum Ausdruck bringen. Wo sonst könnte man diesen Gedankengang der Hilflosigkeit, die einen jeden Tag überkommt, schon äußern ohne dass die Leute einen sofort mit komplett fertig mit der Welt abstempeln und einweisen lassen wollen würden..Danke für Eure Anteilnahme und warmen Worte.

10.02.2021 21:29 • x 3 #56


S
Schon über einen Monat her seit dem letzten Druck ablassen hier. Hm Mal sehen.

Die Therapie plätschert so ein bisschen vor sich hin. Nachdem ich am Anfang kleinere und größere Erkenntnisse hatte, ist momentan das Gefühl vorherrschend: irgendwie bringt das nichts. Die Therapeutin hat sich stark auf meine Arbeitsplatzproblematik versteift. Die ist natürlich wichtig, keine Frage. Trotzdem gibt es da noch viele andere Baustellen auf die wir selten eingehen bei den Gesprächen, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen habe. Vielleicht das nächste Mal eindringlicher.

Ansonsten kommt momentan viel Streß auf. Viel zu viele Baustellen die ich gleichzeitig angehen muss. Arbeitsplatzsuche, Weiterbildungen angehen, Autokauf, Möbelkauf, etc. pP

Ich fühle mich seit geraumer Zeit einfach überfordert. Gleichzeitig habe ich keine Zeit mich mit mir selbst so richtig zu beschäftigen, meine Probleme so richtig aktiv anzugehen. Man lebt in den Tag, dabei geht es einem oft nicht gut aber man blendet das aus. Und sieht es nur zwischendurch aufblitzen wenn man kurz durchschnaufen kann.

Euer ruhe- und rastloser Soylent

18.03.2021 14:25 • x 2 #57


maya60
Hallo Soylent, gut, mal wieder was von dir zu lesen!
Was du schreibst, klingt genau wie mitten drin in der Therapie und der Selbstbeobachtung und dem Drehen an allen möglichen Depriursachenschräubchen, denn es ist in einem Stressalltag wirklich ja so vorzugehen, weil man ja nicht alles einfach hinschmeißen kann und dann mal langsam beginnen kann, was einem üerhaupt gut tut. Außerdem wäre das wohl auch krankmachend in all seiner Leere plötzlich.

Sage deiner Therapeutin ruhig wieder und wieder, welche Punkte dir wichtig sind. Wenn sie dann nicht für deinen Geschmack genug reagiert, frage sie nach ihren Gründen. Es ist da d e i n e Therapie, und dennoch ist da ihr fachlicher Einblick, der anders ist als deiner. So ist es eine Frage des Vertrauens. Wenn das aber fehlt, ist es ja gut, einen wesentlichen Punkt, den beruflichen, mal abgearbeitet zu haben. Aber dann können auch noch mehr Therapien nötig sein. Bei anderen Therapeutinnen.

Ich habe nicht alles im Kopf, darum meine Fragen: Hattest du schon geschrieben, dass und warum du auf Arbeitssuche bist?

Nimmst du Medikamente gegen deine Depressionen?

Muss der Autokauf und Möbelkauf sein, wenn er nicht mal Spaß macht?

Weiterbildungen können Spaß machen, wie ist das bei dir?

Sorry, wenn ich einige doppelt frage, aber mein Gedächtnis ist ein rechtes Sieb.

Liebe Grüße! maya

18.03.2021 14:39 • #58


A


Hallo Soylent,

x 4#14


S
Hallo Maya,

kein Thema, frag so oft du willst. Einige Dinge habe ich wirklich bis jetzt immer nur kurz angedeutet.
Auf Arbeitsplatzsuche bin ich, weil der Job mich nicht ausfüllt und glücklich macht. Das weiß ich schon länger aber nachdem jetzt demnächst ein Arbeitskollege auch den Betrieb wechseln möchte war das sozusagen der letzte A-tritt um Mal etwas zu unternehmen. Denn ohne diesen Kollegen wird es noch streßiger und schlimmer an meinem jetzigen Arbeitsplatz werden, so viel ist sicher.
Leider löst das so ne kleine Lawine in der Firma aus, da nach Bekanntwerden so ziemlich alle aus meiner Abteilung sich ebenfalls umschauen wollen nach etwas Neuem. Das fühlt sich so ein bisschen nach Wettrennen an. Wer als letztes da bleibt den beißen die Hunde.

Auto-Kauf ist nötig da ich bisher den Firmenwagen nutze. Damit kann man schwer zu Vorstellungsgesprächen fahren, mit Firmenlogo drauf usw. Außerdem zieht meine Therapeutin wie gesagt weiter weg. Nachdem ich zumindest diese Therapie auf jeden Fall bei ihr abschließen möchte muss ich auch die Distanz zu ihr irgendwie überbrücken.

Der Möbelkauf war auch nur eins von vielen Beispielen. Aber ja auch der muss sein da mir mehrere Regale ( wegen der ganz tollen Wände in meiner Wohnung....) runtergebrochen sind.
Es gibt noch mehr Beispiele. Meine Katze war krank und ich musste sie bis zuletzt jede Woche zwei Mal zum Tierarzt fahren...etc. PP
Mir ist schon klar dass das teils vorgeschobene Gründe sind. Irgendwie findet sich immer irgendwas...trotzdem ist es schwierig nach einem langen Arbeitstag, dem Einkauf, dem Tierarzt usw noch Zeit für mich oder die Weiterbildung zu finden.

Und das bringt mich zu noch einem Punkt der mich derzeit sehr beschäftigt. Ich bin ein Familienmensch.
Entsprechend wünsche ich mir schon lange eine eigene Familie, Kinder.
Aber ich bin ja jetzt schon von meinem Alltag überfordert....der Gedanke nicht leistungsstark genug zu sein um ein Vater sein zu können zieht mich sehr runter momentan.

Medikamente nehme ich keine.

Und ja die Weiterbildung ist zwar anstrengend aber macht mir schon Spaß. Wenn ich Mal die Zeit dafür finde.

19.03.2021 10:21 • x 2 #59

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