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Depression - gut behandelbar!?

Tanis
Hallo @Dys
Gas geben und alles ansprechen ist gut. Wobei mich mein Therapeut schon gebremst hat, ich würde zu schnell reden, zuviel Gas. Hintergrund ist aber, dass ich möglichst viel rüberbringen will. Bin dann dazu übergegangen mich besser vorzubereiten, wie auch von Greta vorgeschlagen. Buch dabei, Liste durchgehen, klappt nicht immer und gefühlt fehlt noch so viel.
Die Schwierigkeit ist halt, dass soviel im Kopf ist und nicht immer so geordnet, dass ist ja sehr oft/ immer auch unser Problem, denke ich. Das wichtige rauszukitzeln, das Gespräch dahingehend zu lenken, dass würde ich bin in der Therapie oft mehr erhoffen, wobei ich bei meinem derzeitigen Therapeut noch optimistisch bin, aber ich hatte vor einigen Jahren dahingehend keine so guten Erfahrungen gemacht. Es muss halt passen sagt man ja immer leider merkt man so etwas nicht schon nach wenigen Gesprächen finde ich.
LG
Tanis

09.12.2022 15:49 • x 2 #16


Dys
Hallo @Tanis ,
gas geben war vielleicht auch nicht die richtige Bezeichnung, denn das sollte nicht bedeuten den Therapeuten mit Eindrücken zu überfluten. Ich meinte eher, tief sitzendes einer tagesaktuellen Problematik voranzustellen. Ich hatte in den ersten Therapien meistens auf akuten Triggern herumgeritten, statt zusammen mit der Therapeutin zu ergründen, weshalb mich dies oder jenes Triggert. Ich hatte meine Biografie eher zögerlich offengelegt aus Scham oder weil ich nicht erkennen konnte oder wollte, das es da wichtige Ansatzpunkte gibt.
Dazu brauchte ich erst ein gewisses Vertrauen, dass ich meinen Therapeuten und Therapeutinnen vertrauen kann, das diese mit dem was ich sage, umgehen können. Irgendwann machte es dann klick und ich begriff, wenn ich hier nicht offen sein kann, kann ich mir das auch alles sparen. Ich muss den Therapeuten nicht schonen oder etwas verheimlichen. Ab da liefen meine Therapien hilfreicher ab. Nur leider hab ich das viel zu spät erkannt, sonst wäre ich wohl weiter. Am Ende bin ich aber ohnehin noch nicht. Dazu bin ich viel zu kaputt.

10.12.2022 01:55 • x 2 #17


A


Hallo Tanis,

Depression - gut behandelbar!?

x 3#3


Greta
Zitat von Tanis:
wie genau die TCM Behandlung

Die Behandlung erfolgte in einem Zentrum für chinesische Medizin bei einem chinesischen Arzt, der gleichzeitig auch Mediziner in TCM ausbildet.
Es gab ein ausführliches Vorgespräch und ich musste einen umfassenden Fragebogen ausfüllen.
Es folgte Puls- und Zungendiagnostik.
Anschließend bekam ich Akupunktur, teilweise mit Moxibustion.
Interessant war, dass ich mich direkt nach der ersten Behandlung ungewöhnlich energiegeladen fühlte.
Nach nicht einmal zehn Anwendungen waren meine langjährigen Magenprobleme verschwunden.

Später habe ich nochmal gute Erfahrungen in Sachen TCM mit einer Heilpraktikerin gemacht, die ihre Ausbildung u.a. an einer Klinik in China absolviert hatte. Diese Heilpraktikerin arbeitete neben Akupunktur, Moxa etc. auch mit chinesischen Heilkräutern, die ganz speziell für mich in einer Apotheke zusammengestellt wurden.

Wichtig ist natürlich immer, dass man die Beschwerden auch schulmedizinisch abklären lässt.
Ich verstehe die Alternativmedizin immer nur als Ergänzung/Unterstützung oder eben als Hilfe bei Beschwerden, für die es keine organische Ursache gibt.

Liebe Grüße
Greta

13.12.2022 11:58 • x 4 #18


Jedi
Zitat von Greta:
Ich verstehe die Alternativmedizin immer nur als Ergänzung/Unterstützung

So betrachte ich es auch , wobei TCM einen echten Wirkungsgrad erzielen kann,
somit nicht nur lindert, sondern gar auch heilen kann !

13.12.2022 15:29 • x 3 #19

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