Hi Katie, hi Sanni,
wir haben wiedermal sehr viel geredet und Auseinandersetzungen gehabt, weil wir unterschiedlich gedacht/gehandelt hatten...Ich merke auch, dass ich das auf die Dauer nicht alleine schaffe und bin auch schon am umschauen, wo ich fuer mich Hilfe/Unterstuetzung finde. Sie selbst war beim Arzt, von dem wir die Diagnose Depression bekommen haben. Seitdem haben wir weder mit Therapeuten oder Aerzten gesprochen.
Ich hatte fast jede Woche ne zeitlang die Selbshilfegruppe angesprochen, was ihr zu viel war und sie sich bedraengt fuehlte. Ich kann sie nicht zwingen da hin zu gehen oder es jemandem zu erzaehlen. Daraufhin haben wir entschieden, dass sie auf mich zukommt, was sie ja auch getan hat...aber wenn es jetzt darum geht, dem Freund/Bekannten davon zu erzaehlen, dann traut sie sich nicht, hat Angst vor der Reaktion usw. Ich habe das Gefuehl, dass wenn ich es erzaehle, dann ist das falsch und sie zwingen kann ich nicht...Meint ihr es ist okay, wenn ich versuche, eine Art Treffen oder so zu arrangieren? Irgendwelche Tipps, wie ich das anstellen kann??
Sie hat auch Angst um mich, dass es mir zuviel wird alles und dass ich auch irgendwann in die Depression reinrutsche, weil ich natuerlich nicht immer gut drauf bin...ist ein Teufelskreis...als ich krank war, hat sie sich auch um mich gekuemmert, mir Tee gekocht, essen gemacht usw. Also es ist nicht so, dass sie sich nicht um mich kuemmert...Sie war so erkaeltet, dass ihr Kreislauf auch Probleme macht und da sie niedrigen Blutdruck hat, macht es keinen Sinn sie irgenwohin zu fahren, wenn sie mir dann zusammenklappt...den Fehler haben wir einmal gemacht, weil wir es unterschaetzt hatten...und momentan haelt sich die Erkaeltung leider sehr hartnaeckig...mir geht es wieder besser und ich bin auch arbeiten, was mich etwas ablenkt und mir im Grunde auch etwas Zeit fuer mich gibt.
25.04.2013 12:51 •
#23