Ich wurde bei meinem ersten Burnout, alle 4 Wochen weiter krank geschrieben von meinem HA
jetzt alle 2 Wochen.
Ich finde die Arztbesuche so belastend, das ich froh bin nicht jede Woche hin zu müssen
Patrick, ich würde mit dem Arzt ganz offen reden.
Hausärzte können auch über eine lange Zeit Arbeitsunfähigkeit ausstellen, das muss nicht vom Psychiater sein- meine Erfahrung und mein Wissen.
Mir ging und geht es besser, wenn ich selbst akzeptiere, dass ich in dieser Verfassung nicht arbeiten kann- auch wenn ich mir Normalität wünsche, immer wieder geringe Krankheitseinsicht habe und mir Druck ( grad wieder weniger) mache, so schnell wie möglich in Arbeit zu gehen.
Bei einer OP oder Beinbruch, gibt es ja eher so einen Zeitrahmen, in dem die körperliche Heilung einsetzt oder abgeschlossen ist.
Die Psyche ist da nicht so fassbar und sehr unklar wann man wieder einigermassen fit zum Arbeitsplatz zurückkehren kann.
Und besonders achtsam sollte man - wie eben du beschrieben hast- mit sich umgehen,
wenn der Arbeitsplatz zusätzlich die Belastung schlechthin ist. Ich habe mir damals nicht die richtigen Strategien (lange Wiedereingliederung, sofortige Stundenkürzung) überlegt und angewendet.
Ich wünsche dir, dass du dir die Zeit gibst, die du brauchst und gut für dich die ersten Schritte an den Arbeitsplatz machst. Ich hatte auch Angst und Druck- das gehört wohl dazu, wenn die Funktionsfähigkeit brach liegt oder von einem selbst nicht richtig eingeschätzt werden kann.
11.12.2019 10:12 •
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