Kunst bei Depression - Erfahrungen

L
Hallo Akinala,
ich bin 16 Jahre alt und zeichneschon seit gut 4 Jahren, wurde aber erst vor knapp einem Jahr mit Depressionen diagnostiziert. Ich benutze das Zeichnen als Mechanismus, um Problemen, die ich habe, Gestalt zu geben und mir so ein Stück Angst zu nehmen. Ichmache das nur zuhause und zeige die Bilder kaum Leuten aus meinem Umfeld, abe die Tätigkeit gibt mir Halt und Sinn, wenn sonst nirgendwo genau das zu finden ist. Die Ablenkung während dem Zeichenprozess und das Wissen, etwas geschafft zu haben, was mich selbst reflektiert, halten mich hier.
Ich finde die Aktion, die du planst, total super und würde dir gerne dabei helfen, falls du das irgendwie gebracuhen kannst. Ich wäre auch bereit, dir einige Bilder zu zeigen, wenn Interesse besteht.

05.04.2017 20:34 • #16


P
Hallo Zusammen,

ich habe auch für mich das Zeichnen entdeckt. Natürlich sind meine Bilder nicht so schön, wie die von Guardian. Aber durch das Zeichnen kann ich meine innersten Gefühle verarbeiten und ich erkenne sehr oft an den Bildern, meinen
augenblicklichen Zustand der Depression. Meine Bilder zeige ich niemandem, da ich Angst habe, es könnte etwas falsch interpretiert werden, aber mich persönlich erleichtert es, meine Gedanken und Gefühle so auf das Papier zu bringen.

11.07.2017 11:35 • #17

Pfeil rechts