Frederick1
erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum. Du mein lieber Hund heißt auch Maya, und so kann ich mir deinen Namen gut merken. Selbst leide ich auch schon seit mehreren Jahren an dieser Depression, mal mehr, mal weniger.aber ich musste es auch ganz schwer lernen, trotzdem zu mir und meinem ganzen Leben zu stehen.
Mich auch versöhnen, und das hat mich irgendwo ruhiger gemacht, die Depression mit allen ihren negativen Seiten so gut es mir möglich ist, anzunehmen.
Doch durch meine Depressionen wurde ich mit der Zeit barmherziger und gütiger zu mir selbst und anderen Menschen.
Aber das ich noch immer meine Psychopharmaka brauche, das nervt mich schon noch.
In Amerika sind die schon so weit, alle Probleme der Menschen mit Psychopharmaka zu lösen. Da wird dem Leben ausgewichen, alles vereinfacht, auch die Behandlung der Menschen, die Hilfe.
Natürlich haben diese Tabletten auch was Gutes. Damit uns unsere Depression nicht noch mehr beherrscht, einschränkt.
Unsere innere Zerrissenheit wird dadurch etwas ausgeglichen. Und wir können so ein einigermaßen Leben leben, wenn auch mit gewissen Einschränkungen.
Auf der anderen Seite müssen wir Menschen immer normal funktionieren. Wir sollen vor unseren eigenen starken Emotionen geschützt werden. Doch ohne Emotion werde ich als Mensch zu einer Maschine, die nur noch funktionieren soll. Selbst habe ich nach langem Suchen endlich einen guten Arzt für mich finden dürfen, der mir echt hilft.
Andere, habe ich auch schon erlebt, verschreiben nur noch Tabletten, rechnen das aber ziemlich hoch ab.
Und wenn ich sage ich habe Angst, wird mir gleich eingeredet, ich hätte eine Angststörung.
Doch Angst gehört doch auch zu uns Menschen. Und meine eigene Auseinandersetzung mit meiner Angst kann mir doch selbst sagen, das ich mit einer falschen Lebenseinstellung durch mein Leben gehe.
Aber als Mensch sollst du gerade auch im Arbeitsleben möglichst immer perfekt sein, absolut keinen Fehler machen, immer gut da stehen vor den Menschen.
Aber ich muss es lernen, mich mit meiner Begrenztheit, den Brüchen in meinem Leben, mich so gut ich es kann, zu versöhnen.
Und in einer Welt, wo wir alles positiv sehen sollen, hat die Traurigkeit de Depression keinen Platz.
Aber Trauer gehört wie mein Tod doch zu meinem Leben dazu.
Ohne meine Depression hätte ich manches nicht verstanden und gelernt. Trotzdem hoffe ich auch jeden Tag auf Besserung.
in guten Gedanken für dich,
viele liebe Grüße,
Frederick