K
Kürsche
@AbbyGlo
Hast Du Dich schon mal mit dem Konzept Introversion - Extraversion beschäftigt? Vielleicht erkennst Du ich da wieder. Ich fühle mich auch oft völlig im Eimer, wenn ich soziale Situationen erlebe(n muss). Mehr als 8 Leute auf einem Haufen sind für mich ein Graus. All die Sinneseindrücke, die da auf mich einprasseln, führen sehr schnell zu einer Reizüberflutung. Das hängt damit zusammen, dass introvertierte Menschen deutlich empfänglicher für Reize sind und daher auch schneller überreizt als Menschen, die eher extravertiert sind. Diese - ich sag es mal sehr salopp - merken nicht so viel, daher kommen weniger Reize an und sie suchen daher proaktiv nach Reizen, ihnen werden also auch soziale Interaktionen selten zu viel.
Für mich war das Buch Still von Susan Cain eine absolute Erleuchtung. Ich bin meine ganze Kindheit hindurch gequält worden mit Geschubse und Gedrängle, ich solle mal aus mir herauskommen und auf die Leute zugehen usw. Später dann habe ich mich durch alles durchgequält und mir irgendwann nicht mehr die Frage gestellt, ob mir etwas gut tut oder nicht. Wenn es mir nicht gut tut, so mein Rückschluss und Glaubenssatz, bin ich schuld, weil ich ja nicht aus mir rauskomme. Völliger Blödsinn. Es war halt nur die Dosis, die mir nicht bekam. Denn Introversion hat per se nichts mit der Ablehnung von Menschen zu tun, sondern z.B. mit dem Phänomen, von dem Du berichtest, nämlich dem schnell(er)en Ausgelaugtsein in oder von sozialen Interaktionen.
Vielleicht ist das ein interessanter Gedankenanstoß in der Hoffnung, das ich Deine Schilderung richtig verstanden und interpretiert habe.
Hast Du Dich schon mal mit dem Konzept Introversion - Extraversion beschäftigt? Vielleicht erkennst Du ich da wieder. Ich fühle mich auch oft völlig im Eimer, wenn ich soziale Situationen erlebe(n muss). Mehr als 8 Leute auf einem Haufen sind für mich ein Graus. All die Sinneseindrücke, die da auf mich einprasseln, führen sehr schnell zu einer Reizüberflutung. Das hängt damit zusammen, dass introvertierte Menschen deutlich empfänglicher für Reize sind und daher auch schneller überreizt als Menschen, die eher extravertiert sind. Diese - ich sag es mal sehr salopp - merken nicht so viel, daher kommen weniger Reize an und sie suchen daher proaktiv nach Reizen, ihnen werden also auch soziale Interaktionen selten zu viel.
Für mich war das Buch Still von Susan Cain eine absolute Erleuchtung. Ich bin meine ganze Kindheit hindurch gequält worden mit Geschubse und Gedrängle, ich solle mal aus mir herauskommen und auf die Leute zugehen usw. Später dann habe ich mich durch alles durchgequält und mir irgendwann nicht mehr die Frage gestellt, ob mir etwas gut tut oder nicht. Wenn es mir nicht gut tut, so mein Rückschluss und Glaubenssatz, bin ich schuld, weil ich ja nicht aus mir rauskomme. Völliger Blödsinn. Es war halt nur die Dosis, die mir nicht bekam. Denn Introversion hat per se nichts mit der Ablehnung von Menschen zu tun, sondern z.B. mit dem Phänomen, von dem Du berichtest, nämlich dem schnell(er)en Ausgelaugtsein in oder von sozialen Interaktionen.
Vielleicht ist das ein interessanter Gedankenanstoß in der Hoffnung, das ich Deine Schilderung richtig verstanden und interpretiert habe.