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Motivation die kleinen Erfolge des Tages ! Mitmachen

djamila
Gestern hab ich verschlafen also war Paolo zuhause . Hab dem Fahrdienst dann bescheid gegeben . Und mir selbst keinen Vorwurf gemacht . Späten Nachmittag treffen mit meiner Sozialarbeiterin und Paolo , meinen anderen beiden Mädels ging es nicht gut deshalb haben sie abgesagt . So haben wir uns auch nicht im Büro im Amt getroffen , sondern sind ins Grüne gegangen . War ein schönes entspanntes Gespräch , in toller Umgebung. Und ja wenn es möglich ist mag ich Spontanität sehr . So hat der Tag einen guten Abschluss gefunden .
Heute bin ich sehr früh Wach , das ist ein toller Erfolg , das Hätte ich gern jeden Tag so . Hab schon eine Maschine Wäsche angesetzt . Und etwas Abwasch gemacht . Müll an die Tür gestellt zum wegbringen . Körperlich fühle ich mich solala .

29.09.2021 04:32 • x 3 #46


maya60
Gestern war ich auch ziemlich umnebelt nachmittags und habe doch das kleine Gästebad geputzt bekommen, abends kam Wahlsohn F. zum wöchentlichen Pizzataxiabend. Er kennt zwar unsere Bude und mich in allen möglichen Verfassungen, aber es tut einfach gut, mal was Normales hinzukriegen. Und es überreizte auch nicht, ich brauchte gestern nur wirklich viele Pausen, denn mein Kreislauf hat bei solchem Tiefdruckwetter wie gestern einfach große Mühe und ich Schwindel und merke dann auch ab und an mein Herz, das ja in der Reizleitung einen Extraschlenker immer macht und damit wohl bei solcher Anstrengung an seine Grenzen kommt.

Dann habe ich auch die Post durchgesehen und nicht erstmal zur Seite geschoben, damit Göga sie öffnet.

Das sind alles so kleine Schritte, aber da ich sie nie ungestresst machte früher und öfter noch aufschob, ist das einfach schön und so sehr wichtig, die kleinen Erfolge wertzuschätzen. Als ich am Montag nachmittags in München stand, merkte ich, dass mein Inneres nicht mehr damit gerechnet hatte, dass ich nochmal diese kleine Extrakraft bekäme. Hatte ich ja nie!

30.09.2021 16:14 • x 2 #47


A


Hallo djamila,

Motivation die kleinen Erfolge des Tages ! Mitmachen

x 3#3


maya60
Kleine Erfolge gestern und heute und zuvor: Wegen des Ernährungsumstellungs-Projektes seit Januar dieses Jahres zusammen mit Göga hat er ja massiv auch abgenommen und ich meine Sicherheitskilos zum leichten Übergewicht altersgemäß mir erarbeitet, aber vor allem auch meine Ernährung gesünder gestaltet.

Das lässt es dann gut zu, im Urlaub, an Feiertagen oder wie jetzt, wenn eine angespanntetere Woche vor mir liegt, mich mal so richtig ohne Reue genussvoll zu verwöhnen mit Lieblingsspeisen, die seltener geworden sind.

Das war und ist jetzt richtig wohlig und wirkt den Anspannungen deutlich entgegen.

Heute morgen bin ich auch ohne mittlerem Depri-Morgentief aufgewacht und mein Inneres war gleich sonnig und offen.

So konnte ich schon früher nach unten und fein mit Sohni frühstücken und dann Göga empfangen, als er von seiner Geschäftsreise zurückkam.

02.10.2021 11:20 • x 2 #48


maya60
N´abend, liebe @djamila wie war dein und euer WE? Wenn ich deine Beiträge lese oder ähnliche wie die aus meiner oder auch @Alexandra2 ´s noch gar nicht lange vergangener Vergangenheit mit viel Betreuungs- und Pflegeeinsatz für damals noch nicht erwachsenem Sohn mit Behinderung - ich weiß, dein Sohn ist auch schon erwachsen - und manchmal in Krisenzeiten auch heute noch, dann bekommt dein Thementitel hier mindestens schonmal 2 Bedeutungen!

Erstens natürlich die für´s Depriforum, dass bei Depressionen oft nur kleine Erfolge im Alltag krankheitsbedingt möglich sind und wir die uns aber gerade deshalb umso mehr als dicke Erfolge bewusst machen sollten in Sachen Selbstbild und Leistungsselbstbild.

Zweitens git ja genau dasselbe für die Gegenwart und die ganze gemeinsame Vergangenheit unserer besonderen Kinder.

Drittens ist beides miteinander verbunden sowohl für uns Mütter besonderer kids, die mit krankheitsbedingt eigentlich geringer Belastbarkeit damit Zusatzbelastungen gestemmt haben, die schon unter Normalos als hart gelten, aber auch für unsere besonderen kids ja schonmal im Miteinander von Behinderungen und Kranheiten ein Brett! Und kein dünnes! .

Darum sei hiermit uns 3en und allen weiteren selber kranken und dennoch andere Pflegenden und Betreuenden mal ein -Eierlegende-Wollmilchsau-Orden verliehen für´s liebevolle Überleben aller miteinander!

und SiegerInnen-Goldpokal für große Herzen, mitmenschliche Großherzgkeit und gleichzeitig die dementsprechenden Narrenkappen des Burnout-Komitées für unbezahlte und unsichtbare Schultern, auf der unsere Gesellschaft ruht.

03.10.2021 17:55 • x 2 #49


maya60
Kleine Erfolge: Ich habe Sohni um 5.15 Uhr geweckt!

Danach habe ich aber direkt weitergeschlummert bis mittags und dann ganz wach und klar erstmal gefrühstückt und mich auf Phönix-TV nachrichtentechnisch aktuell gemacht und mit Göga, der seinen Mittagsimbiss knusperte, geratscht!

Alle einzelnen Handlungsschritte sind Erfolge! Aufstehen können, sich Frühstück machen können, aktuell bleiben können in dem, was so in der Welt geschieht, Beisammensein können, Ratschen können. Alles das funktionierte schonmal viel weniger oder gar nicht.

04.10.2021 14:29 • x 1 #50


maya60
Kleine Erfolge: Sogar, dass ich mich am besten fühle, wenn ich bis mittags schlafe, ist das ein kleiner oder sogar großer Erfolg, denn wenn ich mich jetzt in der meinen Organismus anstrengenden Herbstzeit zwinge, früh aufzustehen und wach zu bleiben momentan, hocke ich da überdreht, mit Migräne und kann vor einer sich krank anfühlenden Überwachheit gar nicht mehr genug schlafen.

Insofern hat sich meine Psyche nun den verschärften Winterschlaf schon seit letztem Jahr angewöhnt und dadurch geht es mir besser als früher Wachbleiben und dann vor lauter Symptomen eh nix gebacken zu kriegen an kleinen Extraaktivitäten.

05.10.2021 15:05 • #51


maya60
Kleine Erfolge: Brief an meine Eltern losgeschickt. Wie es sooft im Leben ist, überschnitt sich der Brief mit einem von meiner Mutter.
In den letzten Jahren, als es in meiner Krankheits-Selbsthilfe und auch in meiner Seelenhygiene konzentriert darum ging, was auch klappte, meine Kindheitstrauma-Trigger unnötig zu machen, erleichterte ich mir das mit einem Angebot von Göga, indem Post von meiner Mutter nur von Göga gelesen wurde und mir nur Wichtiges mitgeteilt wurde und kein Moraldruck, Psychoterror oder was auch immer Typisches, was mich wieder in einen Trigger reißen könnte.

Gestern nun nahm ich den Brief, denn ich leide kaum noch unter Triggern und wenn dann nur leichten Triggerresten, überwand mein Vermeidungsverhalten. Das war ein Erfolg wie das Losschicken meines Briefes nach 4 Jahren Funkstille von meiner Seite aus.

07.10.2021 13:05 • x 3 #52


Marylu
Herzlichen Glückwunsch.

07.10.2021 16:09 • x 4 #53


maya60
Zitat von Marylu:
Herzlichen Glückwunsch.

Danke sehr

07.10.2021 18:57 • x 1 #54


maya60
Die Motivation der kleinen Erfolge des Tages ist für mich momentan genau das, was mein Handeln beschreibt, die kleine Extrakraft, die sich mal mehr, mal weniger durch Herbstlichkeit durchwindet.
Das ist mehr als der reine Minimalismus meiner schweren Depressionen. Deutlich mehr! Aber dann doch wieder kleine Erfolge, die mir schnell in der Aufmerksamkeit unter den Tisch fallen, daher will ich sie bewusst hier täglich nennen und aufschreiben.

Heute habe ich meine Wecker immer wieder ausgeschaltet, die eigentlich dazu da waren, mit Sohni zu frühstücken und seinen heutigen OBA-Gruppen-Ausflug durchzusprechen - ich war immer noch zu müde.
Dann kam Sohni eben hoch zu mir oder ich brachte Göga sein Handy, um Kontakte einzuspeichern, aber schlief dann doch aus.

Danach habe ich mir mein leckres Müsli und Kaffee gemacht und mit Göga gemütlich ratschend ein bisschen TV geschaut und meine Tagesmedis genommen und den Couchtisch neu dekoriert wie jede Woche, nachdem er freigeräumt wurde für Wahlsohn F. zum wöchentlichen Pizzataxi. Der Tisch stammt noch aus dem uralten Mobiliar einer früheren Studienfreundin, er zieht mit uns überall mit und ist uns nie zu alt.

Also klappten die kommunikativen Sachen - gerade auch Sohni gesimst, der mir simste mit Fotos, welche Lieblingszüge ihm auf dem Hinweg zum Ausflugstreffpunkt begegneten. Dass er selbständig alleine dorthin fahren kann, ist so super und auch ein Erfolg für uns alle 3, ihn und uns Eltern.

Meine Gedanken schweifen auch ab und an zum letzten WE, als die Darmspiegelung noch vor mir lag und wie gut und sicher und gesund ich sie nun hinter mir habe und damit in den Vorsorgeterminen schon so einiges nachgeholt habe.

Der Erfolg der Kontaktaufnahme mit meiner Mutter und meine hochbetagten Eltern nochmal treffen zu können in diesem Herbst, noch ein großer Erfolg.

Und der größte wohl, dass ich friedlich und immer wieder staunend und dankbar in meiner spirituellen Erlösung und Geborgenheit von Licht und zärtlicher Liebe täglich andocken kann in meiner Mitte und so sicher und getragen dort bin, umgeben von Schönheit und in den begrenzten kleinen Alltag hineinschimmernder Herrlichkeit in allen kleinen Dingen.

16.10.2021 13:15 • #55


A


Hallo djamila,

x 4#11


maya60
Heute ist sicherlich ein Tag der kleinen Erfolge, denn ich fühle mich ziemlich matschig, also Banane, wie bei dem 4-Worte-Thema so treffend geschrieben wurde!

Trotzdem, erst klappte, und wohl auch nur wegen meiner Tagesmedis, - denn dahinter falle ich mit meinem Minimalismus nie zurück, weil Medis wichtig sind, - wenigstens ein Minimalismusfrühstück aus Banane , Apfel und einem halben Liter Wasser; durch die Medis kam ich etwas besser in Form als Banane, und kochte mir meinen Kaffee, der jetzt neben mir duftet in meiner Dachlaube.

Dann habe ich, solange mein Kaffee in der French Press zog, treppab und treppauf in allen Bädern die Handtücher gewechselt, einen Wäscheständer leer- und eingeräumt, eine Maschine Handtuch-Wäsche angeschmissen, und alle 4 Stockwerke gelüftet und bin insgesamt dafür x-mal unsere Wendeltreppen mit insgesamt 45 Stufen ganz oder teilweise hoch und runter geeilt.

Danach war mein Kreislauf fit und ich merkte das gut, auch die Füße waren warm.

Wer hat noch kleine Erfolge heute oder große? Oder mittlere?

18.10.2021 14:52 • #56

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