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Schuldig sein / Depression

Alexandra2
Liebe Manu-ela,
Klasse, ich finde Deine Entscheidung für Dich perfekt!
Und weil wir es schwer hatten, ist heute der Beginn glücklicher Augenblicke mit all dem, was einfach nur gut tut. Und das ist viel, wenn Du Dich besinnst...
Ich knuddel Dich
Liebe Grüße Alexandra

23.07.2020 14:28 • x 1 #16


M
Liebe Alexandra,
es ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für mich. Vielen Dank!
Liebe Grüße Manu-ela

23.07.2020 20:48 • x 1 #17


A


Hallo Manu-ela,

Schuldig sein / Depression

x 3#3


Kate
Zitat von Manu-ela:
meinst nicht, das es für mich einfach zu spät ist und der Aufwand sich nicht mehr lohnt?

Was hat Dich daran gehindert, die letzten Jahre schon mal zu versuchen dagegen was zu unternehmen, wenn ich fragen darf?
Zitat:
Werde versuchen meinen dünnen, faulen Hintern zu bewegen. Momentan habe ich nicht die Kraft dazu.

Ich finde es schrecklich, erst 70 werden zu müssen, um dann zu versuchen mehr Lebensqualität zu erreichen. Ich finde es ist ein langer und schwerer Weg Richtung Zufriedenheit, deshalb ist es so zwingend notwendig ihn zu gehen, nachdem man bemerkt hat, das Leben wird nicht besser sondern schlechter. Aber zu spät ist es nie, besser als nie anzufangen.

LG Kate

23.07.2020 21:08 • #18


M
Hallo Kate,
überleg mal, in der Familie Außenseiter, mit 20Jahren 4 Kinder und einen brutalen Mann. Immer arbeiten, zwischendurch mal überfallen. Keine Zeit um sich Gedanken an sein eigenes ich zu machen. Du musst einfach funktionieren. Erst mit 59 bin ich zusammengebrochen. Es war eine andere Zeit. Die Jüngeren sollten den Älteren mal aktiv zuhören, dann versteht man einiges. Den Luxus von Frauenhäuser hatten wir nicht, wir wurden wieder nach Hause geschickt. was dann folgte, kannst du dir ja vorstellen. Ein Polizist von damals zu mir: Wenn Sie mit dem Kopf unter dem Arm wieder kommen, können wir was unternehmen. Mir lief das Blut über das Gesicht.
Viele Grüße
Manu-ela

25.07.2020 13:31 • x 2 #19


Kate
Ok, verstehe ich. Und warum sprechen Deine Kinder nicht mehr mit Dir? Gerade nachdem Du Dich Dein Leben lang so aufgeopfert hast? Sowas kann ich auch immer nur schwer nachvollziehen.
LG

25.07.2020 14:17 • #20


M
Ich liebe meine Kinder und sie mich auch. Durch meine Therapie habe ich mich einfach verändert. Die Missverständnisse entstehen durch nicht richtiges zuhören. Sie akzeptieren meine Erkrankung nicht. Dieses ständige unter den Teppich kehren. Das macht mich immer so fertig, zieht mich immer runter und jetzt widerspreche ich auch noch. Als Mutter habe ich nicht immer gute Tage gehabt. Dann kommt das schlechte Gewissen und ich bin in die Opferrolle geschlüpft, hab geweint und getrunken und einen Hass auf mich entwickelt. Wusste aber nicht, das ich schon Jahrzehnte krank bin. Bin trotz meines Alters bin ich nicht von gestern. Die größten Komiker sind depressiv.
LG Manu-ela

25.07.2020 15:41 • x 1 #21

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