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DarkShadow
Hallo Pyramos,
Diesen Weg gehe ich zurzeit auch, und ja, es tut weh. Bin seit letztem Jahr in therapeutischer Behandlung und erst in den letzten beiden Sitzungen geht gar nichts mehr ohne die Taschentücherbox. Sie versteht es, mich darauf schau‘n zu lassen, wo es am meisten weh tut und „freiwillig“ hält man so was eigentlich nur ungern aus. Und es schwächt mich auch, und jetzt sage ich mal was -“gesellschaftlich betrachtet“ - total. Weil das, was jetzt gerade passiert, überhaupt nicht in z. B. meine Arbeitswelt passt, in das, was ich mir dort all die Jahre hart erarbeitet habe. Und jetzt kommt es mir so vor, als müsse ich mich bald entscheiden, denn eins stelle ich fest: beides zusammen passt nicht mehr, weil ich es kräftemäßig nicht mehr hinbekomme, zumindest in dieser „Phase“ nicht. Und in diesem Punkt sind wir uns sehr ähnlich, denn das ist etwas, was ich nur schwer bis gar nicht loslassen kann…
… die Beschreibung meines Lebens …
… das geschah bei mir vor knapp 2 Jahren; und es hat richtig „gescheppert“…
… die exakte Beschreibung meines Ist-Zustands! …
Vielleicht weil etwas in dir ist, was noch nicht verarbeitet wurde? Vielleicht etwas, was mit ihr im Grunde genommen überhaupt nichts zu tun hat? Etwas, wo du bisher auch noch nicht hinsehen wolltest?
Es gab mal vor langer langer Zeit einen Menschen in meinem Leben, von dem bin ich „gefühlsmäßig, gedanklich“ Jahre lang nicht losgekommen. Heute weiß ich, warum das damals so war und es hatte nur „indirekt“ mit ihm zu tun. Ich weiß jetzt gar nicht so genau, warum ich das schreibe, denn eigentlich ist das eine Zeit, über die ich noch nicht einmal mehr im Ansatz nachdenken möchte. Vielleicht erinnert mich aber auch deine Geschichte an diese Zeit und vielleicht schreibe ich dir das, um dir zu sagen, dass da auch eine ganz andere Bedeutung hinterstecken kann.
Es gibt unterschiedliche Arten, sich von etwas oder jemandem abhängig zu machen. Jede Art von Abhängigkeit steht grundsätzlich für etwas ganz anderes und jede einzelne davon bringt ihre ganz eigenen Gefahren mit sich. Man wird es nicht oder nur schwer herausfinden, wenn man der Sache nicht auf den Grund geht…. Es würde sich an anderer Stelle nur wiederholen, wie eine Endlosspirale…
Zurzeit muss ich dir ehrlich sagen, finde ich beide Wege hart. Den einen, der besagt, weitermachen wie bisher, „wird-schon-wieder-Prinzip“ aber auch den anderen, den „Kern“ des Ganzen anzugehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für mein Teil es mir nicht mehr aussuchen kann, weil mein Körper mir zurzeit den Weg vorgibt, halte ich den letzten Weg - langfristig betrachtet - für den richtigen und authentischeren Weg, denn, wie sollen andere uns verstehen, wenn wir es selbst nicht können?
Hmm, „egal“ halte ich für bedenklich, so gut ich es auch verstehen kann, denn „egal“ kann alles verschlimmern, was schon schlimm genug ist. Du solltest es dir selber Wert sein, für dich eine erträgliche Lösung zu finden, denn schließlich bist du „Pyramos ... ein Mensch mit ganz viel Herz und Verstand, der sich zurzeit „nur“ etwas verirrt hat und „ein wenig“ Hilfe benötigt, seinen Weg wiederzufinden.
Lieben Gruß von
DarkShadow
Zitat von Pyramos:ich versuche das was für mich sinnvoll scheint anzunehmen, auch wenn mal etwas ein wenig wehtut, denke das gehört ja auch dazu.“
Diesen Weg gehe ich zurzeit auch, und ja, es tut weh. Bin seit letztem Jahr in therapeutischer Behandlung und erst in den letzten beiden Sitzungen geht gar nichts mehr ohne die Taschentücherbox. Sie versteht es, mich darauf schau‘n zu lassen, wo es am meisten weh tut und „freiwillig“ hält man so was eigentlich nur ungern aus. Und es schwächt mich auch, und jetzt sage ich mal was -“gesellschaftlich betrachtet“ - total. Weil das, was jetzt gerade passiert, überhaupt nicht in z. B. meine Arbeitswelt passt, in das, was ich mir dort all die Jahre hart erarbeitet habe. Und jetzt kommt es mir so vor, als müsse ich mich bald entscheiden, denn eins stelle ich fest: beides zusammen passt nicht mehr, weil ich es kräftemäßig nicht mehr hinbekomme, zumindest in dieser „Phase“ nicht. Und in diesem Punkt sind wir uns sehr ähnlich, denn das ist etwas, was ich nur schwer bis gar nicht loslassen kann…
Zitat von Pyramos:aber ich komme wir derzeit vor als müsse ich einen Wagen voll geladen mit meinen Sorgen einen steilen Hang hinaufziehen...
… die Beschreibung meines Lebens …
Zitat von Pyramos:und nachdem ich erst so viel Kraft hatte ihn wirklich weit zu ziehen habe ich aber die letzte Hürde nicht geschafft und bin wieder ganz nach unten gerollt als meine Kräfte nachließen.
… das geschah bei mir vor knapp 2 Jahren; und es hat richtig „gescheppert“…
Zitat von Pyramos:Nun kommt er mir höher vor denn je und ich fühle mich auch weiter unten als vorher
… die exakte Beschreibung meines Ist-Zustands! …
Zitat von Pyramos:Und immer wieder die Gedanken wenn ich alleine bin, was sie wohl gerade tut, wie gut es ihr wohl mit ihm geht, was die beiden gerade tun, ob sie überhaupt an mich denkt, dass sie unsre schönen Momente nun mit jemand anderen teil während bei mir alles den bach runter geht... das ertrag ich nicht, kanns aber einfach nicht loslassen :-( Wieso kann ich sie nur nicht vergessen, oder hassen?!
Vielleicht weil etwas in dir ist, was noch nicht verarbeitet wurde? Vielleicht etwas, was mit ihr im Grunde genommen überhaupt nichts zu tun hat? Etwas, wo du bisher auch noch nicht hinsehen wolltest?
Es gab mal vor langer langer Zeit einen Menschen in meinem Leben, von dem bin ich „gefühlsmäßig, gedanklich“ Jahre lang nicht losgekommen. Heute weiß ich, warum das damals so war und es hatte nur „indirekt“ mit ihm zu tun. Ich weiß jetzt gar nicht so genau, warum ich das schreibe, denn eigentlich ist das eine Zeit, über die ich noch nicht einmal mehr im Ansatz nachdenken möchte. Vielleicht erinnert mich aber auch deine Geschichte an diese Zeit und vielleicht schreibe ich dir das, um dir zu sagen, dass da auch eine ganz andere Bedeutung hinterstecken kann.
Es gibt unterschiedliche Arten, sich von etwas oder jemandem abhängig zu machen. Jede Art von Abhängigkeit steht grundsätzlich für etwas ganz anderes und jede einzelne davon bringt ihre ganz eigenen Gefahren mit sich. Man wird es nicht oder nur schwer herausfinden, wenn man der Sache nicht auf den Grund geht…. Es würde sich an anderer Stelle nur wiederholen, wie eine Endlosspirale…
Zurzeit muss ich dir ehrlich sagen, finde ich beide Wege hart. Den einen, der besagt, weitermachen wie bisher, „wird-schon-wieder-Prinzip“ aber auch den anderen, den „Kern“ des Ganzen anzugehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für mein Teil es mir nicht mehr aussuchen kann, weil mein Körper mir zurzeit den Weg vorgibt, halte ich den letzten Weg - langfristig betrachtet - für den richtigen und authentischeren Weg, denn, wie sollen andere uns verstehen, wenn wir es selbst nicht können?
Zitat von Pyramos:Kann sein dass ich in nem Monat keine miete mehr zahlen kann, aber das ist mir grade erschreckend egal…
Hmm, „egal“ halte ich für bedenklich, so gut ich es auch verstehen kann, denn „egal“ kann alles verschlimmern, was schon schlimm genug ist. Du solltest es dir selber Wert sein, für dich eine erträgliche Lösung zu finden, denn schließlich bist du „Pyramos ... ein Mensch mit ganz viel Herz und Verstand, der sich zurzeit „nur“ etwas verirrt hat und „ein wenig“ Hilfe benötigt, seinen Weg wiederzufinden.
Lieben Gruß von
DarkShadow
