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Stillstand - ich fühle mich schlecht

Lost111
Zitat von Ronny:
Gratuliere, du hast es geschafft. Zwar hast du noch nichts fest machen können,
aber du hast deine Angst überwunden anzurufen. Das ist ein großer Schritt.
Ich drücke dir die Daumen das du weitere Anrufe tätigen und schaffen wirst und wer weis, vielleicht ergibt
sich schneller etwas als du denkst.

Dankeschön. Morgen habe ich den Kopf voll mit anderen Dingen, also werde ich mich dem nächste Woche wieder widmen. Ein Anfang ist gemacht. Nun kann ich nur hoffen, dass es einfacher wird. Menno, ich weiß doch, wie man telefoniert.

28.04.2022 21:49 • x 1 #46


R
Glaub an dich, gib dich nicht auf.
Für morgen alles gute.

28.04.2022 21:55 • x 1 #47


A


Hallo Lost111,

Stillstand - ich fühle mich schlecht

x 3#3


Lost111
Zitat von Ronny:
Glaub an dich, gib dich nicht auf.
Für morgen alles gute

Vielen Dank, du aber auch! Er wird mir wohl nicht den Kopf abreißen...

28.04.2022 21:58 • x 1 #48


Lost111
Was für ein extrem anstrengender Tag! Ich bin platt.
Nach knapp 4 Stunden Schlaf klingelte der Wecker um 8.20 Uhr. Auf der Fahrt war ich zwar nicht die Ruhe selbst, aber ich kam gut beim Arzt an. Da fing dann die Panik an. 20 Minuten Wartezeit.
Als ich dann dran war konnte ich kaum was sagen. Echt gut gemacht, Lost! Aber das kennt mein Arzt von mir schon. Auch, dass ich kurz verbandstechnisch versorgt werden musste. Darauf hin ich nicht stolz, aber der Druck war einfach zu hoch. Er meinte, ich sollte mir bis zum nächsten Termin in 3 Wochen überlegen, ob ich nicht doch noch mal stationär gehen wolle, um mich zu stabilisieren. Dem stehe ich allerdings eher ablehnend gegenüber.

Ich erzählte ihm von meinen weniger erfolgreichen Versuchen, einen Therapeuten zu kontaktieren. Und ich habe ihm von der Gesundheits-APP Selfapy erzählt, welche mir meine Krankenkasse empfohlen hat (kennt die hier vielleicht Jemand?). Er stellte mir dazu sofort ein Rezept aus. Nun bin ich am Überlegen, ob ich das wirklich in Anspruch nehmen möchte. Ich habe mir Bedenkzeit bis nächste Woche gegeben. Aber was habe ich zu verlieren?

Also bin ich jetzt weitere 3 Wochen krank geschrieben. Einerseits bin ich total erleichtert, andererseits nagt da wieder das schlechte Gewissen meinen Kolleginnen gegenüber an mir. Tatsächlich erkundigten sich heute 2 Kolleginnen nach meinem Befinden - die Eine, weil sie wissen wollte, ob ich am Montag wieder komme; die Andere, weil es ihr am Herzen lag. So unterschiedlich können die Beweggründe sein!

Mittags dann Mittagessen mit der Familie. Da war mir das ganze Gerede über dieses und jenes schon zu viel. Zu viel Input. Deshalb verabschiedete ich mich auch zeitnah. Und nun sitze ich hier und bin übermüdet, kann aber trotzdem noch keine Ruhe finden. Körper und Seele sind erschöpft, aber der Kopf rattert weiter.

29.04.2022 21:55 • x 4 #49

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