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Suche Gleichgesinnte mit Hypochondrie

M
Hallo Eliza, Mhmm das sind natürlich keine schönen Sachen, aber das ist doch sicher eine Diagnose? Oder bildest du dir das nur ein? Weil wir ja bei dem Thema Hypochondrie sind! Ich denke du hast aufgrund deines gesundheitlichen Zustandes dir die Diagnose selbst gemacht und hattest damit Recht?

10.02.2020 00:24 • #16


H
Zitat von Marius293:
Denkt ihr man kann sich so reinsteigern in ein Krankheitsbild das es dann wirklich zu Symptomen kommen kann?

Hallo Marius293,
glaube mir, das kann man. Ich hatte einmal MS (nein, natürlich nicht, es war nur eine meiner vielen, vielen eingebildeten Krankheiten). Es hat angefangen mit einem merkwürdigen Kribbeln an der Außenseite der Hand und der Finger. Dr. Google hat mich schnell zu MS geführt. Ich habe immer die schlimmste Krnakheit, die zu dem betroffenen Symptom passt. In dem Fall war es MS. Da sie bei MS recht unspezifisch sind, habe ich mich immer mehr reingesteigert und war schließlich. Je mehr ich darüber gelesen habe, desto mehr der aufgeführten Symptome habe ich entwickelt. Erst als ich endlich einen Termin bei einer Neurologin hatte und diverse Tests durchgeführt wurden, konnte ich akzeptieren, keine MS zu haben. Die Symptome, die ich mir angelesen habe, waren nicht schlagartig weg, sie sind aber nach und nach verschwunden, weil ich ihnen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe.

13.02.2020 22:39 • x 1 #17


A


Hallo Ursula2010,

Suche Gleichgesinnte mit Hypochondrie

x 3#3


K
Mir geht es ähnlich.
Aktuell habe ich schon wieder Panik eine Thrombose zu haben, da ich schmerzen im rechten Bein habe.
Es ist weder rot, blau, weiß, geschwollen oder heiß. Also eigentlich deutet nichts darauf hin, aber die Angst ist einfach da.

15.02.2020 09:13 • #18


M
Ja wenn nichts darauf hindeutet ist es ja okay, zumindest wenn keine realen Symptome vorhanden sind. Blöde ist es nur wenn auf einmal Schmerzen oder ähnliches da sind, oder man sich diese einbildet. Meinst du die Schmerzen im rechten Bein sind Einbildung oder wirklich da? Von irgendwas müssen sie ja kommen. Es ist wie bei Durchfall, den kann man sich nicht einbilden.Entweder die Kacke ist dünn und man hat Durchfall oder keinen und der Stuhl ist normal. In Schmerzen kann man sich reinsteigern, das weiß ich, aber bestimmte Sachen? Kläre das mit dein Bein ab

15.02.2020 10:34 • #19


K
Zitat von Marius293:
Ja wenn nichts darauf hindeutet ist es ja okay, zumindest wenn keine realen Symptome vorhanden sind. Blöde ist es nur wenn auf einmal Schmerzen oder ähnliches da sind, oder man sich diese einbildet. Meinst du die Schmerzen im rechten Bein sind Einbildung oder wirklich da? Von irgendwas müssen sie ja kommen. Es ist wie bei Durchfall, den kann man sich nicht einbilden.Entweder die Kacke ist dünn und man hat Durchfall oder keinen und der Stuhl ist normal. In Schmerzen kann man sich reinsteigern, das weiß ich, aber bestimmte Sachen? Kläre das mit dein Bein ab



Das mit dem Bein habe ich öfters. Habe eine beinverkürzung rechts und auch ständig Probleme mit dem isg auf der rechten Seite.
Da sind Schmerzen im rechten Bein vorprogrammiert.
Beim venen spezialist war ich auch schon mal Und beim Hausarzt auch öfters deswegen.

15.02.2020 11:09 • #20


L

28.02.2020 01:04 • #21


mutmacher
Hallo Laura,
hole Dich mal hier aus der Versenkung nach oben.
Ja, da bist Du hier schon richtig gelandet u. bekommst sicher den ein oder anderen guten Tipp.
Welche Beschwerden hast Du denn gerade und warst Du schon beim Arzt deswegen ? Erzähle vlt. einfach mal ein bisschen, wir sind ja unter uns.

29.02.2020 14:53 • #22


S
Hallo, ich bin auch neu hier.
Ich leide noch nicht sehr lange an Hypochondrie. Ehrlich gesagt erst seit ein paar Wochen aber es macht mir schwer zu schaffen. Ich war Anfang Februar in der Notaufnahme da ich dachte ich habe etwas am Herzen, die Symptome für einen Herzinfarkt waren da und führten zu einer panikattacke. Im Blut hat man jedoch nichts gefunden, nur festgestellt dass meine Leberwerte extrem erhöht sind. Nach einem grippalen Infekt bekam ich starke Bauchschmerzen, hab auch nichts gegessen und 8 Kilo abgenommen, da bestand natürlich die Angst, dass es an der leber liegt. Wieder Blut abgenommen, meine Leberwerte waren jedoch völlig in Ordnung und man hat nichts gefunden. Natürlich aufgrund der aktuellen Situation mache ich mir dahingehend auch Gedanken, zumal ich heute erfahren habe, dass ich wohl mehr oder weniger mit einer infizierten Person Kontakt hatte. Ich weiss nicht mehr wohin mit meinen Sorgen, meine Familie ist dadurch auch schon extrem nervlich belastet. Ich bin momentan auch auf der Suche nach einer Verhaltenstherapie, gestaltet sich aufgrund der aktuellen Situation jedoch auch nicht so einfach. Nun bin ich froh, auf dieses Forum gestossen zu sein und meinen Gedanken zumindest hier mal freien Lauf zu lassen.

26.03.2020 19:48 • #23


A


Hallo Ursula2010,

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Nimozi
Hallo,

Ich bin ganz neu hier weil... ja weil ich mir einfach nicht zu helfen weiß... ich bin 27 und ich glaube ich leide an Hypochondrie...

Angefangen hat es bei mir vor 3 Jahren.. ich bin mit meinem Freund zusammengezogen und aus der Wohnung meiner depressivenund pflegebedürftigen Mutter ausgezogen. Dort habe ich das erste mal Angst bekommen Krank zu sein. Ständig raste mein Herz und ich bekam keine Luft. Es war so schlimm das ich über Nacht in eine psychologische Klinik ging. Der dortige Arzt gab mir Beruhigungsmittel und sagte mir das dass nur temporär wäre und da ich mir ja Hilfe suche ich das auch wieder und den Griff bekomm und das nicht so schlimm bei mir wäre. Er entließ mich am nächsten Tag mit einem 7 Tage Rezept dieser Beruhigungstabletten. Ich habe sie nach dem 2. TAg nicht mehr genommen da ich von dem Mittel nichts mehr in meiner Umgebung wirklich wahrnehmen konnte. Ich hatte ständig neue Symptome und rannte von einem Arzt zum anderen und am Wochenende in die umliegenden Notaufnahmen.Ja, es war so schlimm das ich eine große Zyste in der Brust bekam und die Angst vor Brustkrebs unendlich wurde. Danach habe ich angefangen meinen Freunden davon zu erzählen. Und eher ich es merkte war es weg. Einfach so.

Jetzt 3 Jahre später habe ich mir im März 3 Wochen Urlaub genommen um mich auf eine Wiederholungsprüfung vorzubereiten. Am Sonntag vor Urlaubsbeginn sitz ich gemütlich auf der Couch und schaue in den sozialen Medien hin und her und lese das jemand in meinem Alter nach langem Kampf an Brustkrebs gestorben ist ..
Schlagartig war alles wieder dar. Die Narbe der Biopsie der Zyste tat urplötzlich weh.. es war der gleiche Schmerz, als ob die Zyste wieder da wäre. Ich musste ständig abtasten und ich war schon länger nicht zur Routineuntersuchung und so steigerte ich mich immer mehr hinein.
Ich konnte nicht mehr essen. Mein Appetit war wie weg. Ich bekam meine Periode nicht und das obwohl ich sonst pünktlich wie ein Uhrwerk bin.Dann begann der Corona Ausbruch. An manchen Tagen bekam ich nur ein Glas Wasser und einen Apfel runter und das auch nur weil mein Verlobter bei mir saß. Ich ging zu meiner Frauenärztin und meiner Hausärztin. Beide wussten von meiner Panik und nahmen sich Zeit mich gründlich zu untersuchen. Sie fanden nichts.
Mittlerweile hatte ich die ersten 4 Kilo verloren.

Dann kam mein Husten. Zack war der Gedanke an Lungen oder kehlkopfkrebs da. Meine Hausärtzin nahm sich wieder Zeit für mich und sagte mir das ich nicht richtig einatmen durch die ständige Angst und so das kratzen im Hals entsteht - man spricht wortwörtlich vom Kloß im Hals. Sie verschrieb mir ein leichtes anti depressivum das ich aber nicht nehme da die möglichen Nebenwirkungen mir noch mehr Angst machen. Ich habe auch gedacht wenn ich dieses mal kein Geheimnis daraus mache und meinem Umfeld davon erzähle wird es besser.. ich habe diesmal meinem Partner direkt und deutlich von meinen Ängsten erzählt aber es beruhigt mich immer nur wenige Std. Dann sitze ich hier wieder und weine und steigere mich in meine Angst Krank zu sein hinein. Ich habe versucht einen Therapie Platz zu bekommen aber auch das ist ohne Monate von Wartezeit nicht möglich. Schon jetzt alleine durch Corona fühle ich mich so alleine. Generell ertrage ich stille und alleine sein nicht. Ich hab Angst davor das es diesesmal nicht einfach weg geht. Das ich nicht unbeschwert glücklich leben kann. Das Coronavirus macht mir unglaublich Angst. Ich weiß nicht ob ich mehr Angst um mich oder meine lieben habe. Mein Verlobter macht das alles noch mit und isoliert sich stark mit mir Zuhause und liegt manchmal stundenlang einfach nur neben mir damit ich die Angst in den Griff bekomme. Aber das kann doch nicht alles sein? Ich kann sein Leben doch nicht auch noch von der Angst bestimmen lassen.. ich fühl mich so schuldig ..
Ich wasche mir zwanghaft die Hände selbst wenn ich nur kurz zum Briefkasten gehe.. die sehen mittlerweile aus wie Pfeilen. Das Coronavirus ist noch zusätzlich drin. Wenn ich mal nicht an Krebs denke dann daran. Ständig wird fieber gemessen.

Und ich finde einfach keine Hilfe. Deswegen schreibe ich euch.. vielleicht um einfach etwas Hoffnung und Kraft zu tanken bis ich einen Arzt finde der mir hilft.

Kann man wiedergesund werden ?

Kann man diese Hypochondrie iwan nicht mehr sein Leben bestimmen lassen? Wie lenkt ihr euch ab? Hier in der Isolation Zuhause bleibt mir nur das Homeoffice in der 10 Woche oder das Tv - und im Tv begegnet man ständig dem Thema Krankheit. Dinge wie puzzeln oder malen interessieren mich immer nur ganz kurz und dann verfallen ich wieder in die Haltung ruhig zu liegen und nichts zu machen. Es fühlt sich an als ob das Leben an mir vorbei zieht.. und ich will so gerne Leben also auch wenn das hier sehr düster rüberkommt, schreib ich euch weil das der springende Punkt ist - ich glaub ich muss einfach hören das es Menschen gibt die das schaffen ..

Es wäre toll wenn sich jemand meldet.
Danke an jeden der sich Die Zeit für mich und diesen riesen Text nimmt.

26.04.2020 20:05 • #24

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