Trotz Medikamenten erneute depressive Phase

T
Auf mich achten. Das ist schwierig - wirklich schwer. Meist arbeite ich so vor mich hin. Ackere mich durch diesen Riesenberg von Aufgaben durch ohne jemals wirklich fertig zu werden. Wenn ich das nicht machen, habe ich Schuldgefühle, weil ich meine Aufgaben nicht erfülle oder die Erwartungen der anderen nicht erfülle.
Die Probleme in der Beziehung kenne ich auch. Allerdings ist es eher so, dass ich mich meiner Partnerin gegenüber nicht so klar artikulieren kann, mich schnell falsch verstanden oder missachtet fühle. Das S. wäre für mich nicht das Problem, wohl aber für meine Partnerin. Aber am Schluss hängt das alles dann doch zusammen. Ein depressiver Partner ist wahrscheinlich nicht sonderlich attraktiv und begehrenswert.

10.06.2017 20:02 • #16


S
Hallo ihr Lieben.. ich bin neu hier.. und würde mich gerne mit euch austauschen.. ich habe seitdem ich 13 Jahre alt bin psychische probleme.. nun bin ich 33 Jahre und dazwischen hatte ich 7 jahre lang Ruhe, wo es mir Super gut ging. Ich bin alleinerziehend mit einem 8 jährigen Sohn und seit ein paar Monaten mit meinem freund zusammen gezogen, mit dem ich jetzt fast alle Jahre zusammen bin. Seit ca 1 Jahr haben die depressionen wieder angefangen. Ich fühle mich dann immer so hilflos .. ich habe vor 10 Jahren meine Mutter verloren, was mir den Boden unter dem Füßen weggerissen hat. Sie verstarb ganz plötzlich an einem ärztlichen Behandlungsfehler.. ich nehme escitalopram und habe das Gefühl das sie nicht mehr richtig helfen .. ich frage mich immer warum ich.. versuche gegen die inneren Dämonen zu kämpfen. Ich stehe immer wieder auf, weil ich stark sein muss für meinen Sohn !! Aber manche Tage sind soooooo schwer, das ich sie fast nicht bewältigen kann.. habt ihr auch Erfahrungen mit escitalopram ?

26.07.2017 13:41 • #17

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