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Überlastet bei der Arbeit - Symptome und keine Diagnose

K
Ja vermutlich will ich es nicht wahr haben. Ich könnte momentan leichter glauben wenn mir jemand sagt das es auswirkungen von irgeneiner organischen Krankheit sind als was psychisches. Versuche mich schon runter zu fahren aber es fällt mir auch schwer. Am liebsten wäre ich schon lieber gestern wieder so wie früher. Ich mache progressive Muskelentspannung und fahre wieder Mountainbike aber ich muss mich zu allem schwer motivieren. Und ja es ist alles neu für mich und schiwerig

07.01.2019 10:07 • #16


Pilsum
Zitat:
Versuche mich schon runter zu fahren aber es fällt mir auch schwer. Am liebsten wäre ich schon lieber
gestern wieder so wie früher.


Bedeutet das, Du hast keine gute Beziehung zu Dir selbst?

Ruhe kannst Du vermutlich nicht gut ertragen. Lieber holst Du Dir Deine Bestätigung dadurch,
dass Du das machst, was andere von Dir fordern. Du funktionierst lieber einfach nur.

07.01.2019 11:52 • #17


A


Hallo Kachelofen,

Überlastet bei der Arbeit - Symptome und keine Diagnose

x 3#3


K
Puhh das ist eine gute Frage. Sagen wir mal so ich hab es Jahrelang geschafft auch mich gut abzulenken. Ruhe konnte ich eigentlich schon ertragen und auch genießen

Aber gerade jetzt kann ich Ruhe und mich nicht wirklich ertragen. Ich weiß mal wie ich war und deshalb bin ich zunehmenst von meinem Zustand genervt. War übrigens heute an der Arbeit bzw. bin es immer noch. Bis jetzt ist es ganz ok werde etwas abgelenkt und muss mich mal nicht mit mir beschäftigen

07.01.2019 11:55 • #18


Pilsum
Zitat von Kachelofen:
Aber gerade jetzt kann ich Ruhe und mich nicht wirklich ertragen. Ich weiß mal wie ich war und
deshalb bin ich zunehmenst von meinem Zustand genervt.


Vermutlich kannst Du Ruhe jetzt nicht mehr so gut ertragen, weil Du entweder dauerüberfordert bist oder
Dein Leben in eine Richtung gelaufen ist, die Du eigentlich gar nicht haben wolltest.

07.01.2019 12:19 • #19


K
Ja eventuell. Ich setze ziemlich viel Hoffung in den Termin nächste Woche beim Psychotherapeuten. Der zum einen mir hoffentlich sagt was mit mir ist und das die Symptome normal sind und zum anderen das er mir sagt wie ich am besten weiter mache

07.01.2019 12:34 • #20


Pilsum
Zitat von Kachelofen:
Ich setze ziemlich viel Hoffung in den Termin nächste Woche beim Psychotherapeuten. Der zum einen mir hoffentlich sagt was mit mir ist und das die Symptome normal sind und zum anderen das er mir sagt wie ich am besten weiter mache


Was hast Du für eine Vorstellung von der Aufgabe eines Psychotherapeuten?
Die Aufgabe eines Therapeuten ist nicht, Dir zu sagen, was Du machen sollst.

So etwas machen Eltern und Erzieher. Seit vielen Jahren bist Du erwachsen.
Ich finde, Du solltest schon selbst darauf kommen und selbst entscheiden, wie und womit Du in Zukunft zufrieden sein wirst.
Schließlich weißt Du auch nur allein, wo Du im Leben hinwillst. Das kann ein Therapeut nämlich weder wissen noch ahnen.

07.01.2019 12:55 • #21


K
Naja als erstes erwarte ich von ihm das er eine fachliche Diagnose für meinen Zustand gibt. Und so hoffe ich gibt es gegenmaßnahmen die man einleiten kann damit ich meinen Wunschzustand wieder erreich. Im Grundgenommen möchte ich kein besserer oder anderer Mensch werden sondern einfach wieder der der ich war. Nur das ich mit Stress umgehen kann und es nicht erneur soweit kommt wie es jetzt ist

07.01.2019 13:44 • x 1 #22


Acon
Lieber Kachelofen,

Bitte entschuldige, dass ich Dich jetzt enttäuschen muss. Der Psychiater kann nicht mit dem Finger schnipsen und zieht dann eine Diagnose aus dem Ärmel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Diagnose seine Zeit dauert und es auch geeignete Therapien angegangen werden müssen. Ich verstehe Deine Ungeduld, doch eine psychische Störung, zu der Panikattacken und Burn out auch gehören, sind kein Beinbruch oder so. Da hast Du dann ein Röntgenbild oder MRT-Scan, auf dem der Arzt Dir zeigen kann wo was kaputt gegangen ist. Du musst die Ursachen für Deine Beschwerden aufspüren, das setzt voraus, dass Du Dich mit Dir auseinandersetzen musst und dann Dein Leben umstellst und in andere Gleise bringst, sonst kommst Du in eine Endlosschleife. Dazu gehört auch die Akzeptanz, das einiges vielleicht nicht mehr wie früher sein könnte. Bitte habe Geduld mit Dir, Dein Körper sendet Dir nicht umsonst solche Signale.

Liebe Grüße
Andrea

07.01.2019 14:12 • x 2 #23


Oljafrie32
Ich kenne dieses Gefühl der Ungeduld zu gut. Als ich im April `18 von einen auf den nächsten Tag erkrankte, habe ich auch gedacht so jetzt bin ich der Klinik und die paar Wochen die ich dort sein werde, werden mich schon heilen. Aber leider war nach 4 Monaten Aufenhalt immer noch kaum etwas besser. Es schien mir besser zu gehn aber 2 wochen vor der Regel wurde es wieder schlimmer und das immer und immer wieder. Mittlerweile weis ich dass leider nicht so ist dass es ein Wundermittel gibt der mich von einem Tag auf den nächsten Tag heilt. Ich weiß dass es ein langer Weg ist aus dem Burnout aber mittlerweile habe ich nicht mehr den Wunsch schnell gesund zu werden,sondern dass ich überhaupt irgendwann wieder gesund werde,wäre schön zu wissen dass es nicht ewig andauert.
LG

07.01.2019 15:22 • x 1 #24


K
So an und für sich hab ich aber auch gute Tage wo ich denke hey jetzt geht es aber bergauf.

07.01.2019 15:52 • #25


A
Ja mir geht es auch wie Dir Kachelofen, ich kann auch noch nicht ganz glauben das ich psychisch erkrankt bin. Eben weil ich auch Phasen habe wo es mir super geht, wo ich machen kann was ich will und ich mir keine Gedanken über Ängste oder sonst was machen muss. Ich habe in mir drin die Meinung das ich diese Phasen nichh hätte wenn ich psychisch erkrankt wäre ..
allerdings habe ich damit auch keinerlei Erfahrung und auch noch nie mit jemandem Kontakt gehabt der psychisch erkrankt ist deshalb kann ich mit meiner Annahme auch vollkommen falsch liegen
Deshalb werde ich mir auch nen Fachmann holen, einfach nur um endlich zu wissen ob es meine Psyche ist oder nicht.
Langsam machen mich die schlechten Phasen nämlich wahnsinnig

07.01.2019 17:59 • x 1 #26


K
Heute war wieder nen richtiger sch. Tag. Gestern Abend habe ich festgestellt das wenn ich ein kleines bisschen über meine Haut streiche meine Beine dann in dem Bereich ordentlich rot werden. Dann habe ich natürlich angefangen zu Googlen was es diesmal sein könnte heute neben meiner Arbeit auch wieder alle möglichen Sachen gesucht was es sein könne. Meine Füße sind seit Tagen außerdem Eiseskalt und meine Gedanken kennen auch wieder nur noch ein Thema und zwar das lustige welche Krankheit habe ich heute wieder. Ich bin wirklich mit den Nerven am Ende mir geht das alles so auf den ...

08.01.2019 17:20 • #27


K
Nächste Woche habe ich dann Termine bei diverse Ärzten. Erst beim Psychotherapeuten dann beim Rheumatologen dann beim Aufenarzt ich hoffe nach der Woche bin ich schlauer. Ich hab auch schonmal überlegt einfach in die nächste Unikilink zu fahren und zu sagen hier bin ich ich kann nicht mehr sucht alles ab bis ihr wisst was mit mir ist.

08.01.2019 17:23 • #28


E
Das ist doch mal ein Weg Und die Option mit der Uniklinik hast Du ja immer. Aber evtl. kann der Therapeut ja schon eine Richtung sagen, nach dem Gespräch

08.01.2019 17:26 • x 1 #29


A


Hallo Kachelofen,

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K
Heute habe ich mich wieder krank gemeldet. Konnte nur 5 Stunden heute Nacht schlafen und war heute morgen fix und fertig so das ich gesagt habe es macht keinen Sinn. Dann rief mich meine Rheumatologin an das mein Langzeitzuckerwert viel zu hoch wäre und ich sofort in die Klinik müsse da ich vermutlich Diabetes habe. Auf der einen Seite natürlich blöd auf der anderen seite eine kleine Erleichterung doch was körperliches gefunden zu habe. Naja nach einem Telefonat mit meinem Hausarzt meint der aber wieder nur das es ein Laborfehler vermutlich ist und wir morgen in Ruhe schauen. Dieses ständige auf und ab ist einfach nur Furchtbar. Habe mir gestern Abend noch CBD Extrakt bestellt und hoffe das es mich etwas entspannt bzw. Beim einschlafen hilft

09.01.2019 16:23 • #30

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