Liebe @Ell,
danke, dass du nachgefragt hast. Ja, ich bewege mich nun auf meine Rente zu, die Zeit vergeht unglaublich schnell. Ab dem 1. April ist es so weit. Allerdings hat mich mein AG inzwischen gefragt, ob ich befristet einen Tag in der Woche weiterarbeiten kann, um meine Nachfolgerin einzuarbeiten. Das hat mich sehr gefreut und so habe ich noch einen Übergang.
Wie geht es mir sonst? Nun, das ist sehr gemischt, es geht auf und ab, mal bin ich ganz optimistisch, dass ich den Ruhestand sinnvoll gestalten kann, dann wieder befürchte ich, dass ich depressiver werde und es nicht schaffe, eine neue Struktur oder neue Ziele zu finden.
Ich lese ja in deinem Tagebuch mit und kann mich mit vielem identifizieren, was du schreibst. Ja, die Antriebslosigkeit kenne ich auch gut. Wie wird das werden, wenn ich nicht mehr muss, z. B. arbeiten, frage ich mich dann. Ich war ab und zu mal ein halbes Jahr arbeitslos. Am Anfang konnte ich das genießen, aber auf Dauer fehlte mir die Struktur und die Aufgabe. Da finde ich bei dir gut, dass du dir Ehrenämter suchst. Auch für mich ist dies eine Option.
Auch die Sache mit der strukturierten Trauer kenne ich gut. Meine Mutter starb 2022 und in diesem Monat jährt sich ihr Geburtstag. Vielleicht fühle ich mich deshalb so melancholisch in diesem Monat.
Nun, ich hoffe auf den Frühling und die Sonne, es kann nur besser werden.
Liebe Grüße von Jutta
07.02.2024 20:33 •
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