Hallo ihr Lieben,
Ich steh mal wieder auf dem Schlauch. Hab die Suche bemüht, hab alles gelesen was damit zu tun haben könnte...
Vielleicht habe ich nicht die richtigen Suchwörter verwendet... Falls dies so ist, bitte ich nur um die Seitenreferenzen.
Meine Situation ist folgende:
Anfang Februar habe ich die Wiedereingliederung begonnen. Anfangs lief es recht gut. 2 Std, 3 Std ohne Probleme.
Bei 4 Std fing es an schwierig zu werden, 6 sind so kräftezehrend das ich nicht dazu in der Lage bin diese zu Leisten.
Teils wegen der Lautstärke, was ich schon in einem anderen Thread (anderes Unterforum) geschrieben habe, teils durch immensen Konzentrationsstörung.
Kurze Fassung...
Nach einer Woche mit 6 Stunden ging erst mal nichts mehr. Andere Tabletten, seit dem Müdigkeit ohne Ende. 12 Std durchschlafen ist normal.
Einen Termin um eine Zweitmeinung einzuholen habe ich erst für den 16. Juni bei einem Neurologen/Psychiater erhalten.
Nun ist meine Wiedereingliederung seit 2 Wochen unterbrochen, den Rest dieser Woche werde ich ebenfalls daheim bleiben.
Nächste Woche Mittwoch habe ich den nächsten Termin bei meinem Psychiater. Zwischenzeitlich sind 2 Tage (Mo und Di) die ich nicht Arbeitsunfähigkeit bin.
Ich fühle mich derzeit aber nicht in der Lage diese 2 Tage mit 6 Std zu arbeiten.
Möglicher Weise hängt dies auch mit einer ev. nicht bewussten Überforderung zusammen, die dadurch entsteht, dass mein Partner mit einem Burn-out seit Anfang März daheim ist. Ich befürchte das hier ein Trigger auf mich lastet. Er bekommt nur Tabletten, was ich als unzureichende Therapie betrachte. Diese Situation kostet mich ebenfalls viel Kraft.
Was kann ich tun? Einfach daheim bleiben? Den Psychiater bitten mich rückwirkend Krank zu schreiben? Geht das überhaupt?
Kann ich später die Wiedereingliederung wieder aufnehmen? Das möchte ich ja schon, ich denke nur, dass es im Moment einfach zu früh für mich ist. Das ich therapeutische Begleitung dafür brauche. Einen Therapeuten habe ich ja nun endlich gefunden. Ab Anfang Juli werde ich dort eine gute Unterstützung finden.
Habe ich die Möglichkeit zu sagen, dass ich die Wiedereingliederung mit Anfang der Therapie wieder aufnehmen möchte?
Krankengeld erhalte ich noch bis Ende September, das sind also ab Juli maximal 3 Monate die ich für die Wiedereingliederung zur Verfügung hätte.
Durchaus realistisch finde ich.
Hier läuft gerade alles aus dem Ruder :-(((( Es gibt Tage an denen ich einfach nicht mehr kann, dann mag ich am liebsten nur die Decke über meinem Kopf ziehen. Nichts mehr sehen, nicht mehr hören. Ich fühle mich, als wenn ich für 2 Kraft aufbringen muss, mein Partner fühlt sich ebenso. Wir sprechen offen darüber. Es ist irgenwie als wenn wir versuchen uns gegenseitig zu heilen, da von aussen die Hilfe einfach nur sehr schwer zu erhalten ist.
Alles um mich herum ist wie mein Nickname: ein Knoten.
11.05.2010 14:01 •
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